Die Volleyballer des Hennersdorfer SV haben in der Sachsenklasse des Spieljahres 2026/27 einen alles in allem sehr ordentlichen Saisonstart hingelegt. Dabei waren die Spiele gegen den VV DJK Colditz (3:1) und dem Sachsenligaabsteiger SV Bad Düben (2:3) doch von einigen Unwegbarkeiten begleitet und am Ende haben wir diese vier Tabellenpunkte noch teuer bezahlt, so HSV Spielertrainer Udo Haußmann.
Doch der Reihe nach. Am Dienstagabend bekamen die Hennersdorfer vom Verband die Mitteilung, dass die Sporthalle der Eppendorfer OS für den Landesspielbetrieb nicht mehr zugelassen sei und so hatten die Zschopautaler genau 72 Stunden Zeit, um sich um eine neue Spielstätte zu kümmern. Dank der Rathausspitze Grünhainichens gelang es, die erst vor einer Woche eingeweihte Dreifelderhalle der Grundschule nutzen zu können.
Am Donnerstag das erste Mal drin trainiert und zwei Tage später schon der scharfe Start ins neue Punktspieljahr mit zwei "Heimspielen". So einen Saisonauftakt habe ich in fast 50 Volleyballjahren noch nicht erlebt schimpfte Haußmann in Richtung Verband. Und der Auftakt verlief auch relativ holprig. Die Gegner aus Colditz kamen mit den Bedingungen dieser Dreifelderhalle sichtbar besser zurecht und der HSV musste sich erst einmal sortieren, bekam aber den Auftaktsatz gerade noch mit 25:22 gebogen. Dies gelang im zweiten Durchgang schon nicht mehr. Die Gäste hatten das bessere Aufschlag- und Annahmespiel zu bieten und glichen mit dem gleichen Ergebnis zum 1:1 aus. Doch der HSV zeigte echte Nehmerqualitäten und fightete zurück, gewann einen bis kurz vor Schluss knappen Satz noch mit 25:21 und bekam die Partie im vierten Satz beim 25:19 noch klar in den Griff.
Gegen den Sachsenligaabsteiger aus Bad Düben lief es noch besser. Die Zschopautaler hielten die Zügel fest im Griff und waren klar der Chef im Ring, auch als im Auftaktsatz der Hennersdorfer Haudrauf Eric Breitfeld beim 16:11 verletzt ausscheiden musste. Der HSV zog unbeirrt seine Kreise, siegte 25:22 und 25:15, doch dann bekam das HSV Spiel deutliche Risse. Sicher war es auch eine Kraftfrage konstatierte der HSV Coach und so wie sich die favorisierten Gäste stabilisierten, so ließ der HSV nach und das Spiel entglitt den Hennersdorfern. Mit 18:25,22:25 und 7:15 gingen die Sätze drei bis fünf an die Randleipziger.
Und es sollte noch viel dicker kommen aus Hennersdorfer Sicht, denn die Verletzung von Eric Breitfeld erwies sich im Nachhinein als Daumenbruch und damit fehlt der Zweimetermann dem HSV in den nächsten zwei Monaten und relativiert die Freude über die 4 Tabellenpunkte deutlich.
Bereits nächste Woche geht es für den HSV beim Zwangsabsteiger TSV Zschopau II weiter.
Mit dem Rückenwind eines gerade hervorragend abgelaufenen 20. Sportwochenendes starten die Volleyballmänner vom Hennersdorfer SV am Samstag in die neue Sachsenklassensaison 2026/27. Am Sonnabend gastieren der VV DJK Colditz und der SV Bad Düben in der Sporthalle der Oberschule Eppendorf.
Wir haben das vergangene Wochenende noch einmal genutzt um gute Laune zu tanken und hatten viel Spaß und Freude bei unserem traditionellen Sportwochenende, haben beim Strafstoßschießen nur knapp das "Stockerle" verpasst und wollen uns nun ins neuerliche Abenteuer Sachsenklasse stürzen, blickt HSV Spielertrainer Udo Haußmann voraus. Er geht mittlerweile in seine 37. Spielzeit als Spielertrainer und ist froh darüber, dass man den Spielerkader stabil halten konnte. Wir haben keine Abgänge zu verzeichnen und drei neue Leute haben den Weg ins Zschopautal gefunden, welche sicherlich noch keinen Stammplatzanspruch hegen, aber auf jeden Fall das Training beleben. Das ist sicherlich nicht mehr die Norm heutzutage, wenn man sich die Vereinswechsel vieler Spieler so anschaut. Ob dies mittlerweile eine Unsitte ist oder zur Normalität gehört, darüber kann man sicher streiten so der HSV Trainer aber das soll nicht unsere Aufgabe sein.
Der HSV muss sich erneut in einem 10er Feld behaupten, wo mit den beiden Sachsenligaabsteigern mit Zschopau II und Bad Düben mit Sicherheit deutlich mehr Qualität kommt als im Vorjahr, als beide Sachsenlgaabsteiger gleich in die Bezirksliga durchgereicht wurden. Die Aufsteiger mit Oelsnitz II und Markleeberg III sind mit Sicherheit auch nicht von Pappe und so sollte das Ziel Klassenerhalt sicher schwerer werden als im Vorjahr.
Trotzdem hebt Haußmann auch hervor, dass sich das Team vor keinem Gegner verstecken muss und stellt auch ganz klar, unsere jungen Akteure haben im Training einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, nun gilt es nur noch dies im Wettkampf zu bestätigen. Vielleicht gelingt uns das schon am Samstag.
Die beiden Hennersdorfer Volleyballteams haben die Punktspielsaison 2025/26 abgeschlossen. Sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren hatte dabei ein Geschwisterpaar maßgeblichen Anteil am tollen Abschneiden ihrer Teams.
Stella und Felix Walther jagten noch vor geraumer Zeit die Skihänge wettkampfmäßig hinunter aber ihr "sportliches Schicksal" stand bei den damaligen Kreis- Kinder und Jugendspielen am Augustusburger Skihang hinter dem Mikrofon. Hennersdorf`s Volleyball-Urgestein" und gleichzeitig Trainer Udo Haußmann moderierte damals den einen oder anderen Wettkampf und auch wenn sich beide recht geschickt durch die Torstangen bewegten, kam immer wieder der Kommentar - "Nicht schlecht von der Technik her, auch flott unterwegs, aber diese beiden Augustusburger gehören eigentlich ans Volleyballnetz".
Dies natürlich sehr zum Entsetzen der Eltern Astrid und Heiko Walther. Aber dieses Entsetzen hat sich mittlerweile in eine regelrechte Volleyballeuphorie in der Zuschauerrolle gewandelt. Beide sind zu absoluten Stammgästen bei den Spielen der Hennersdorfer Mannschaften geworden und verlassen die Hallen nach den Spielen meist mit rauher Stimme. Mutti Astrid betont auch immer wieder, dass sie nie gedacht hätte, wie mitreisend und spannend so ein Volleyballspiel sein kann. Seit ca. 2020 gehören ihre beiden Sprösslinge nun mittlerweile dem HSV an und beide haben sich zu echten Stützen am Netz entwickelt und hatten, wie schon bemerkt, großen Anteil am tollen Abschneiden der Hennersdorfer Volleyballer in der gerade zu Ende gegangenen Saison.
Mike Doege, als Trainer der Damen, ist es in ganz kontinuierlicher Kleinarbeit gelungen, aus den "Resten" der Mannschaft vor Corona und einigen jungen, völlig unerfahrenen aber volleyballinteressierten Jugendlichen wieder ein wettkampffähiges Team zu formen, welches in der Kreisklasse Mittelsachsen sofort auf dem Vizerang landete und nur zwei Niederlagen gegen den Kreismeister vom 1.VV Freiberg II einstecken musste. Höhepunkt dieser Serie war sicherlich das Derby im April gegen den TSV Flöha vor über 70(!) Zuschauern in der Augustusburger Gymnasialhalle.
Auch Herrencoach Udo Haußmann zog für seine Mannschaft ein überaus positives Fazit. Er hatte zu Beginn des Abenteuers Sachsenklasse seine Männer in der Rolle der Gallier gesehen, welche auszogen um Rom zu erobern. Alle Römer konnten wir zwar nicht aus dem Weg räumen, konstatierte der Oldie schmunzelnd, aber der eine oder andere Gegner hatte diese Niederlagen gegen das "Buttermilchdorf" wohl nicht auf der Rechnung und so stand für die Hennersdorfer am Ende ein mehr als verdienter 6. Tabellenplatz in Sachsens zweithöchster Spielklasse.
Abschlusstabelle Sachsenklasse-West Männer
Turbine Leipzig 45 50:17
SSV St. Egidien 40 48:22
1.VV Freiberg 40 45:20
VfL Wildenfels 33 43:32
VV DJK Colditz 30 37:33
Hennersdorfer SV 24 31:37
Union Milkau 19 24:41
Chemnitz-Harthau 18 29:45
Markleeberg II 11 15:44
GLVC Groitzsch 10 15:46
Die Männer vom Hennersdorfer SV haben es ihren Damen nachgemacht und auch ihre Heimspiele erfolgreich absolviert und damit den Klassenerhalt in der Sachsenklasse souverän gesichert.
Allerdings hatten sie dabei mit einigen Komplikationen zu kämpfen. Erstens wurde die Personaldecke auf Grund von Krankheit und Verletzungen immer dünner, zweitens hat man der Truppe unter der Woche am "Grünen Tisch" völlig unverständlich das Nachholspiel in Markleeberg mit 0:3 gewertet und drittens kamen mit den Freibergern und den Männern vom SV Chemnitz-Harthau zwei durchaus starke Teams aus der Rückrunde in die Eppendorfer Turnhalle.
Was dann im Mittelsachsenderby abging, da rieben sich die Insider verwundert die Augen, denn die Zschopautaler waren sofort der Herr im Hause und bezwangen, die noch um die Meisterschaft spielenden Freiberger nach einer reichlichen Viertelstunde mit 25:17. Naja dachten viele, vielleicht ein Strohfeuer des krassen Außenseiters und zumindest im zweiten Durchgang bekamen die Bergstädter auch besseren Zugriff auf das Match, gewannen auch knapp mit 26:24, aber in die Schranken hatten sie den HSV damit noch nicht gewiesen, denn nachdem Freiberg im dritten Satz bis zum 16:14 immer in Führung lag, setzten die Gastgeber noch einen drauf und kamen umkämpft aber nicht unverdient zum 25:21 Satzerfolg, womit sie sich aller Abstiegssorgen entledigten und den Gästen den Traum von der Meisterschaft endgültig vermasselten. Davon erholten sich die Freiberger auch nicht mehr so richtig. Die Hennersdorfer blieben nun ganz klar auf dem Gaspedal und gewannen den Satz klar mit 25:19 und das Derby mit 3:1!
Und so ging der HSV auch in das zweite Nachmittagsmatch. Für die 2:0 Satzführung (25:19; 25:16) benötigten die Jungs vom Kunnerstein gerade einmal 35 Minuten. Doch dann kam die Zeit der vielen Wechsel. Während Harthau nun seinen Stammsechser brachte, tauschte HSV Coach Udo Haußmann auch alles was noch ging und das ging mit fortlaufender Spieldauer immer schlechter. Mit 20:25 und 10:25 versemmelten die HSV Akteure die Durchgänge Nummer drei und vier und so gab es im allerletzten Saisonspiel noch einen Tie-Break und der begann für die Zschopautaler nicht sonderlich verheißungsvoll. Mit 0:4 und 4:8 geriet der Gastgeber fast schon vorentscheident ins Hintertreffen, doch dann schlug wieder einmal die Stunde von Markus Haußmann, der die Halle und sein Team mit einer Aufschlagserie in Wallung brachte. Erst beim 11:8 aus Hennersdorfer Sicht brachten die Chemnitzer den 35-jährigen zum stoppen, hatten beim 15:14 selbst noch einen Matchball aber der HSV wehrte ab und machte die zwei Folgepunkte zum 17:15 Endstand.
Damit beenden die Hennersdorfer die Sachsenklassesaison auf einem über den Erwartungen liegenden 6.Tabellenplatz!
Die Volleyballmädels vom Hennersdorfer SV und vom TSV Flöha lieferten sich am vergangenen Freitagabend ein ganz besonderes Match.
Insgesamt 27 Spielerinnen auf beiden Seiten gezählt, duellierten sich vor über 70(!) Zuschauern über zweieinhalb Stunden in der Turnhalle des Augustusburger Gymnasiums.
Ja klar gab es auch einen Sieger und einen Verlierer, obwohl dieses Spiel keinen verdient hatte und die Flöhaer Gäste konnten sicher die knappe 2:3 (18:25; 25:19; 25:22; 14:25; 7:15) Niederlage recht gut verschmerzen, denn sie haben zu einem wirklich tollen Volleyballfest beigetragen.
Für die Mädels vom gastgebenden HSV bedeutete dieser Erfolg die vorzeitige Vizemeisterschaft, egal wie das letzte Spiel nächste Woche gegen Siltronic Freiberg II ausgeht.
Am letzten Spieltag der Volleyballsaison 2025/26 kommt es in der Sachsenklasse der Herren noch einmal zum Mittelsachsenderby zwischen dem Tabellensechsten vom Hennersdorfer SV und dem Zweiten im Klassement, den Männern vom 1.VV Freiberg.
Die Favoritenrolle aber auch der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, liegt bei unseren Gästen, analysiert HSV Spielertrainer Udo Haußmann, aber auch wir würden aus den zwei anstehenden Heimspielen gerne noch den einen oder anderen Zähler mitnehmen, denn rein theoretisch ist der HSV noch nicht ganz aller Abstiegssorgen ledig.
Im zweiten Match des Tages geht es für die Zschopautaler dann gegen den SV Chemnitz-Harthau, die sich nach desaströsen Saisonauftakt in den letzten Monaten stark formverbessert zeigen und auf der Zielgerade tatsächlich noch den Klassenerhalt schaffen könnten.
Es ist also noch einmal für jede Menge Spannung gesorgt am Samstag ab 14.00 Uhr in der Turnhalle der OS Eppendorf.
Einen einzigen Tabellenpunkt benötigen die Sachsenklassen-Volleyballer zum endgültigen Klassenerhalt in der Saison 2025/26.
Die erste Chance dazu bietet sich den Zschopautalern am Sonnabend beim Auswärtsmatch in Colditz. Sicher keine einfache Aufgabe für die Mannschaft, denn die Gastgeber brennen sicherlich auf die Revanche, denn im Hinspiel setzte es für die Randleipziger eine klare 0:3 Niederlage, die so sicherlich nicht eingeplant war.
Diesmal werden wir das Publikum definitiv nicht hinter uns haben, so wie im Dezember in Eppendorf weiß HSV Coach Udo Haußmann. Trotzdem wollen wir zielstrebig an die Sache gehen, so der Routinier weiter.
Manchmal kann man sich im Sportlerleben auch über kleine Erfolge freuen, auch wenn letztendlich der ganz große Coup ausblieb. So geschehen am vergangenen Samstag beim Gastspiel der Hennersdorfer Volleyballer in St. Egidien.
Mit 2:3 (23:25; 25:12; 15:25; 25:22; 9:15) unterlagen, die um den Klassenerhalt kämpfenden Zschopautaler dem Titelaspiranten SSV St. Egidien und brachten damit ein vielleicht ganz wichtiges Tabellenpünktchen mit nach Hause. Damit benötigen die HSV Akteure nun aus den restlichen vier Partien noch einen Punkt um die Klasse ganz sicher zu halten.
Klar hätten wir den am Samstag gerne noch mitgenommen resümierte Spielertrainer Udo Haußmann nach der Partie aber wir hatten im Tie-Break von Anfang an einen schweren Stand, gerieten sofort 0:4 und 2:7 in Rückstand und konnten auch nicht mehr zur großen Aufholjagd ansetzen.
In den vier Sätzen davor sahen die Zuschauer ein Match auf Augenhöhe, wobei der HSV im Auftaktsatz wieder einmal knapp auf der Zielgerade unterlag, den Favoriten aber im zweiten Durchgang mit 25:12 vom Feld fegte. Danach dominierte wieder der Gastgeber, aber die Hennersdorfer kamen zurück und erkämpften ein 25:22 im vierten Satz und damit eben diesen vielleicht so wichtigen Tabellenpunkt.
Drei Heimspiele - drei Heimsiege für die Volleyballerinnen und Volleyballer des Hennersdorfer SV am vergangenen Wochenende.
Den Anfang machten dabei am Freitagabend die Damen in der Kreisklasse Mittelsachsen, die im Wiederholungsspiel die Damen vom SV Siltronic Freiberg II klar mit 3:0 (25:17; 25:13; 25:13) in die Schranken wiesen und damit den Zweiten Tabellenplatz eroberten.
Einen Tag darauf zogen die zuletzt arg gebeutelten HSV Herren nach und holten aus ihrem Heimturnier zwei Siege. Damit ist das Thema Klassenerhalt so nah wie noch nie. Mit nunmehr 18 Tabellenpunkten rücken die Zschopautaler sogar auf Tabellenplatz 6 vor und sofort sieht die Volleyballwelt wieder viel freundlicher aus.
Spielertrainer Udo Haußmann lobte das Team am Ende des Spieltages für den tollen Kampf, monierte andererseits aber auch, dass man zwei Sätze an diesem Nachmittag "weggeschmissen" hat und eigentlich noch besser hätte dastehen können. Beim knappen 3:2 (14:25; 25:20; 25:27; 25:20; 15:11) gegen den bis dato Tabellendritten aus Wildenfels war es der dritte Durchgang, welcher nach einer eigenen 24:22 Führung noch hergegeben wurde und gegen den Tabellenletzten aus Markleeberg verschusselten die HSV Herren noch einen 20:13 Vorsprung im zweiten Satz und bauten die Gäste damit nochmals auf, sodass man beim 3:1 (25:15; 26:28; 25:21; 25:11) noch erheblichen Wiederstand brechen musste, ehe die "eingeplanten" drei Punkte im Köcher waren. Damit hat der HSV vier Spiele vor Ende der Saison acht Punkte Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze. Weiter geht es für die Jungs vom Kunnerstein in zwei Wochen beim Titelaspiranten SSV St. Egidien.
Die Herren vom Hennersdorfer SV haben seit Jahresbeginn in der Sachsenklasse zum vierten Mal hintereinander den Kürzeren gezogen. Am vergangenen Samstag hieß es nach reichlich einer Stunde Spielzeit 0:3 (18:25; 24:26; 22:25) aus Hennersdorfer Sicht gegen Turbine Leipzig.
Die Pessimisten sagen, zum vierten Mal hintereinander auswärts klar verloren, das ist des Guten zu viel, die Optimisten meinen, ja mit diesem "Rumpfsechser", welcher nach Verletzungen und Krankheit noch zur Verfügung stand, bot man dem Spitzenteam aus der Messestadt noch ganz ordentlich Paroli.
Spielertrainer Udo Haußmann steht mit seiner Einschätzung dabei in der Mitte. Ja das Jahr 2026 hat für uns alles andere als gut begonnen, trotzdem dürfen wir jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken, müssen aber nun am kommenden Wochenende zum Heimturnier unbedingt punkten, ansonsten ist unser Bonus aus der Hinrunde endgültig aufgebraucht und wir rutschen auf die Abstiegsränge.
Mit Enrico Butter und Erik Breitfeld fehlten dem Coach zwei wichtige Stützen am Wochenende, wobei Jeremy Neubert und Benny Arndt das Fehlen des Mittelangreifers Enrico Butter ganz gut kompensierten aber dem Team fehlte zur Entlastung der Druck eines Erik Breitfeldes über die Außenpositionen.
Wir hoffen das beide Spieler am Wochenende wieder fit sind und so mithelfen können, die ersten Punkte 2026 einzufahren.
Für den Aufsteider in die Volleyball-Sachsenklasse, den Männern vom Hennersdorfer SV wird es in den nächsten Wochen wohl eher keinen ruhigen Frühlingsanfang geben, denn dem Team steht eine heiße Schlussphase bis Mitte April bevor.
Als Aufsteiger, mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet, stehen die Zschopautaler mit 13 Tabellenpunkten vorerst auf Rang 6, der auf jeden Fall zum Sachsenklassenverbleib reichen würde aber die Konkurrenz schläft nicht und pirscht sich in Persona vom SV Groitzsch und Chemnitz-Harthau so langsam an den HSV heran und sollte es drei Absteiger geben müssen die Hennersdorfer diesen Angriff abwehren, heißt in den letzten acht Saisonspielen nach Möglichkeit noch drei Siege einfahren.
Nach den zuletzt enttäuschenden Niederlagen in Groitzsch, Milkau und Freiberg heißen die Gegner nun am kommenden Sonnabend Turbine Leipzig und eine Woche darauf im Heimspiel VfL Wildenfels und Markleeberg. Da gehst du zweimal als krasser Außenseiter und einmal als Favorit auf`s Parkett schaut Spielertrainer Udo Haußmann schon mal voraus aber zum jetzigen Zeitpunkt der Saison ist erfahrungsgemäß vieles möglich. Noch einmal drei Niederlagen am Stück sollten es aber nicht werden betont Haußmann denn sonst ist die Weihnachtliche Stimmung mit dem zwischenzeitlichen 4. Tabellenplatz endgültig hinüber.
Ein Satz mit "X", das war wohl nix, so der kurze und schmerzfreie Kommentar von Hennersdorfs Coach nach der 0:3 (26:28; 23:25; 20:25) Derbyniederlage beim SV Union Milkau.
Haußmann selbst musste nach dem Einspielen passen und seine Vertretung, Sohnemann Markus hatte auf der Zuspielposition einen schweren Stand, denn er wurde von seinen Annahmespielern mit reichlich Ungenauigkeit versorgt. So fanden die Zschopautaler in keiner Phase des Spiels zu ihre druckvollen und variantenreichen Angriffsspiel.
Und wie das eben im Mannschaftssport so ist, je unsicherer die einen werden, umso stärker spielt sich der Gegner in den Vordergrund. Und so wurde es immer mehr ein Spiel vom Milkauer Karsten Mauksch, der sichtlich Freude daran hatte den Hennersdorfern einen Ball nach dem anderen über die Netzmittelposition einzuschenken und erheblichen Anteil am klaren Heimerfolg der Milkauer hatte.
Klar fehlte uns in der einen oder anderen Situation auch ein Quentchen Glück und auch das Schiedsrichterkollektiv aus Groitzsch pfiff alles andere als solide aber das sind nur Randerscheinungen welche ins Gesamtbild einer schwachen Mannschaftsleistung passten, so Haußmann am Ende der Partie.
Am kommenden Samstag steigt in der Sporthalle Frankenau das Sachsenderby in der Volleyball-Sachsenklasse der Männer zwischen den den Herren aus Milkau und dem Hennersdorfer SV.
Im Hinspiel triumphierten dabei die Zschopautaler klar mit 3:0, doch die Gastgeber aus Milkau kommen mit der Empfehlung eines sensationellen 3:1 Auswäertserfolges beim Spitzenreiter St.Egidien. Damit zogen sie in der Tabelle auch an den Hennersdorfern vorbei.
Bleibt also abzuwarten wohin das Pendel am Sonnabend schlägt. Spielbeginn ist 16.00 Uhr