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Drei Heimspiele für Hennersdorfer Volleyballteams

Ein volles Programm steht der kleinen Volleyballgemeinde des Hennersdorfer Sportvereins am kommenden Wochenende ins Haus.

Die Herren bestreiten in der Sachsenklasse West dabei ihre ersten beiden Heimspiele in der Turnhalle der Oberschule Eppendorf. Ab 14.00 Uhr geht es dabei auch gleich gegen die beiden "Schwergewichte", denn mit dem SSV St.Egidien und Turbine Leipzig gastieren die ungeschlagenen Tabellenführer beim HSV.

Bereits am Freitagabend bestreiten die Damen ihr erstes Saisonheimspiel ab 18.00 Uhr in der Augustusburger Gymnasialhalle. Der Gegner kommt dabei aus Frauenstein. Beide Teams rangieren mit jeweils einer 0:3 Auftaktniederlage am Tabellenende.

Erster Satzgewinn aber leider keine Punkte

Die Volleyballmänner des Hennersdorfer SV haben ihre Punktspielpremiere in der Sachsenklasse am vergangenen Samstag mit 1:3 (25:23; 17:25; 21:25; 22:25) in Wildenfels beim gastgebenden VfL verloren.

HSV Spielertrainer Udo Haußmann sprach nach dem Match von einem durchaus gerechten Ergebnis, was dem HSV nichts desto trotz aber keine Tabellenpunkte einbringt. Die müssen wir uns von anderen Gegnern holen, denn diese Wildenfelser zählen sicherlich zu den Spitzenteams in dieser Liga, so Haußmann weiter.

Nach einem heiß umkämpften 25:23 im Auftaktsatz entglitt den Zschopautalern mitte des zweiten Durchgangs die Partie zusehends. Ab dahin hatten wir doch größere Probleme mit dem starken Aufschlag- und Annahmespiel der Gastgeber, die den zweiten Satz dann sicher mit 25:17 für sich entschieden. Diese Phase hielt dann auch im dritten Durchgang noch an, bis die Hennersdorfer beim 20:20 wieder dran waren, sich danach durch ihre eigenen Fehler sofort wieder einen Rückstand einhandelten und mit 21:25 den Kürzeren zogen.

Ein Auf und Ab dann im vierten Satz, als sich keine der beiden Teams entscheidend absetzen konnte und das Geschehen bis in die Endphase hin und her wogte. Dort hat uns dann auch das gewisse Quäntchen Glück gefehlt, denn die Gastgeber hatten gleich zweimal enge Schiedsrichterentscheidungen auf ihrer Seite. Haußmann bemerkte hinterher schmunzelnd, hätten wir in dieser Liga schon den Videobeweis wäre die Sache wohl andersherum ausgegangen. So aber brachten die Gastgeber ein glückliches 25:22 ins Ziel und siegten letztendlich verdient mit 3:1.

Hennersdorf erlebt wieder drei tolle Tage

Mit dem "Wettergott" im Bunde, mit dankbaren Gästen als Besucher und mit einem starken Organisationsteam im Rücken, steppte auf dem Gelände der Hennersdorfer Turnhalle wieder einmal drei Tage lang der Bär.



Das familären Miteinander und trotzdem mit einer gewissen sportlichen Rivalität gepaart, dass ist das Markenzeichen unseres Sportwochenendes resümierte am vergangenen Sonntagnachmittag ein zufriedener aber auch "geschlauchter" Vorstandsvorsitzender Udo Haußmann. Wir erhalten viel Unterstützung von den Bewohnern, die uns helfen dieses Event im kleinen Örtchen zu dem zu machen, was es mittlerweile ist. 30 Teams mit über 150 Aktiven, dazu noch die Kids am Samstag und Sonntag sind der Beweis dafür, wie gut das Wochenende angenommen wird und viele haben sich schon den Termin 04.09. bis 06.09.2026 vorgemerkt, wenn es heißt auf zum 20. Hennersdorfer Sportwochenende.



Das die Sieger in den Fuß- und Volleyballturnieren diesmal aus Kirchbach, Flöha und vom gastgebenden Hennersdorfer SV kamen ist sicherlich erwähnenswert aber eben nur eine Randbegleitung, genauso wie das Alter des Hennersdorfer Traditionsteams beim Volleyballturnier am Samstag. Da standen mitunder geballte 368 "Volleyballjahre" auf dem Feld und die haben ihr Ding wirklich gut gemacht. Der Gegenpol war dann eine Stunde nach Turnierende beim sportlichen Treiben von zwei Dutzend "Kleinen" zu sehen, die sich bei sportlichen Staffelspielen beweisen konnten.



Einen ganz wichtigen Partner wollte Haußmann dann aber doch noch besonders hervorheben und das war erneut der "Wettergott", denn am Freitagabend stellte der Regen eine halbe Stunde vor Turnierbeginn seine Aktivitäten ein und wir durften bis zum Sonntag ein Sportwochenende bei bestem Spätsommerwetter genießen und dies haben wir uns sicher auch verdient, so der Vorstandsvorsitzende abschließend.

Ein besondere Dank geht an alle Sponsoren und Helfer, ohne diese tatkräftige Unterstützung wäre ein solche Veranstaltung nicht möglich.

Nach fünf Jahren wieder Sachsenklasse

Fünf Jahre nach dem Abstieg aus dem ersten Abenteuer Sachsenklasse beginnt für die Volleyballmänner des Hennersdorfer SV die neuerliche Herausforderung auf Landesebene.

Drei Spielperioden konnten die Zschopautaler bereits Erfahrungen sammeln und HSV Spielercoach Udo Haußmann resümierte damals, wir haben unsere Sache ordentlich gemacht, haben in der zweiten Saison sogar einmal Platz 5 in der Endabrechnung belegt aber in der Saison 2018/19 mussten wir wieder den Gang in die Bezirksliga antreten. Es war für uns aber kein Beinbruch und das zeigt auch alleine schon der Fakt, dass es die Truppe immer noch gibt und wir daran nicht zer- und auseinandergebrochen sind.

In den Folgejahren war das Team immer im Vorderfeld der Chemnitzer Bezirksliga zu finden, hätte 2019/20 als Tabellenführer der damals abgebrochenen "Coronasaison" bereits den Weg zurück in die Sachsenklasse gehen können, verzichtete aber darauf. In den zwei Folgejahren waren es dann immerhin die "Vizemeisterschaften", ehe die Mannschaft in der abgelaufenen Saison wieder ganz oben stand.

Nun allerdings haben sich die Männer vom Kunnerstein entschieden noch einmal anzugreifen und in der Landesklasse aufzuschlagen. Die Gründe hierfür liegen im jetzt breiter aufgestellten Spielerkader, mit dem einen oder anderen Neuzugang und den jungen Spielern, die in den letzten Jahren dazugelernt haben, so Haußmann.

Leider hat sich unser Umfeld nicht mit entwickelt. Auch in dieser Saison muss der HSV seine Heimspiele in einer fremden Halle bestreiten und hat mit der Gemeinde Eppendorf dankenswerter Weise wieder einen Partner gefunden, wo das Team zumindest im Herbst hallentechnisch trainieren und in der Saison seine Punktspiele bestreiten kann. Das ist nicht so toll für unsere Zuschauer aber eben nicht zu ändern. Die Augustusburger Halle hat leider nicht die auf Landesebene geforderten Höhen- und Freiraummaße. Da blickt der Hennersdorfer Coach schon ein wenig neidisch auf die tollen Bedingungen der Augustusburger Fußballer mit deren Kunstrasenfeld. Nicht nur aus diesem Fakt heraus bietet sich für die Volleyballer des kleinen Örtchens der Vergleich mit den "Galliern" an, welche gegen das mächtige Rom in Persona von Asterix und Obelix kämpfen. Deshalb prägt Haußmann auch vor der Saison den Spruch, vor uns braucht sich sicherlich keiner zu fürchten aber wir fürchten uns auch vor den anderen nicht und mit dieser Parole geht es für den HSV ins Abenteuer Sachsenklasse - Teil 2!

Los geht es am Samstag, 13.09.2025 ab 14.00 Uhr in der Wildenfelser Mehrzweckhalle gegen den gastgebenden VfL.

Hennersdorfer hoffen auf schönes Wetter für das 19. Sportwochenende

In Hennersdorf ist soweit alles angerichtet um wieder drei sportlich tolle Tage am kommenden Wochenende erleben zu können.
Dabei hoffen die Organisatoren wie immer auf ein schönes Spätsommerwetter, wenn es ab Freitagabend wieder heißt, auf zum 19. Hennersdorfer Sportwochenende.

Zur Auftaktveranstaltung ab 18.00 Uhr fliegen dann wieder die Fußbälle beim traditionellen Strafstoßschießen ins und nicht über das Netz, wie tags darauf ab 11.00 Uhr bei den Augustusburger Stadtmeisterschaften im Volleyball. Wir freuen uns, dass es am Freitag nach jahrelanger Pause auch wieder einmal ein kleines Damenturnier geben wird und wir auch bei den Volleyballturnieren am Samstag und Sonntag zum Damenturnier mit jeweils acht bzw. fünf Mannschaften wieder eine große Resonanz gefunden haben, so der Vereinsvorsitzende Udo Haußmann. Insgesamt werden 30 Teams von Freitag bis Sonntag am Gelände der Hennersdorfer Turnhalle um Tore und Punkte wetteifern.

Auch für die Kinder gibt es am Samstag ab 17.00 Uhr kleine sportliche Wettkämpfe zu erleben, wobei allerdings ein Fahrrad als Zubehör mitgebracht werden sollte. Am Sonntag gibt es dann ab 10.30 ein kleines Kinderfest, welches neben einer Hüpfburg und der Tombola natürlich der Magnet für die "Kleinen" sein sollte, so Haußmann abschließend.

Über 50 Zuschauer beim Kreispokal der Volleyballdamen

Das Novum beim Kreispokal-Halbfinale Mittelsachsen der Volleyballdamen am vergangenen Freitag in der Augustusburger Gymnasialhalle lag dann wohl eher doch in einer, für solche Verhältnisse, ungewöhnlich hohem Zuschauerzahl.

Über 50 Zuschauer bildeten einen gebührenden Rahmen für die Damen vom Hennersdorfer SV und der II. Vertretung von Siltronic Freiberg, welche am Ende auch völlig zurecht mit 3:1 die Oberhand behielt und damit ins Finale des mittelsächsischen Kreispokales einzog.

Für die HSV Mädchen war es wieder ein Lebenszeichen, nachdem die "Coronapause" das zwischenzeitliche Aus für das Team bedeutet hatte. Nach dreijähriger Aufbauarbeit hat der neue Trainer, Mike Doege, ein mit vielen jungen Mädchen bestücktes Team nun soweit formiert, dass die Truppe ab September wieder in den Punktspielbetrieb der Kreisklasse Mittelsachsen einsteigt.
Einen ersten Achtungserfolg gab es dabei bereits in der vorhergehenden Pokalrunde, als man die II. Vertretung aus Brand-Erbisdorf in drei Sätzen bezwingen konnte.

Der Zuschauerrahmen auf jeden Fall passt dann schon einmal für das neue Abenteuer ab Herbst.

Hennersdorfer Volleyballer wieder in der Sachsenklasse

Wir haben keine überragende, aber eine bemerkenswerte Saison gespielt, das war das kurze und knappe Fazit von HSV Spielertrainer Udo Haußmann zur abschließenden Versammlung vergangene Woche im Hennersdorfer Vereinshaus zur Saison 2024/25.

Er hatte in Anlehnung an die Netzhöhe bei den Männern (2,43m), Platz 2, 3 oder 4 als Zielstellung für die Bezirksligasaison im Chemnitzer Oberhaus ausgegeben, gemäß seiner Gepflogenheit nicht unbedingt gleich mit der "Tür ins Haus zu fallen", denn besser geht immer und das wurde es für die Männer aus dem Zschopautal.

Natürlich wusste ich, dass wir einen sehr interessanten Kader hatten, auch mit mittlerweile einigen jungen und entwicklungsfähigen Spielern. Ob das allerdings im zweiten Jahr ihres Mitwirkens schon so gut klappt, da war ich eher skeptisch und hätte man mir vor der Saison vorausgesagt mit wievielen Ausfällen wir durch Krankheit und Verletzungen zu kämpfen hatten, ich hätte nicht unbedingt auf die "1" gesetzt, so der Routinier weiter. Sohnemann Markus war da nur einer, aber das markanteste Beispiel. Lediglich eine Halbserie absolvierte der 35-jährige Hauptangreifer auf seiner angestammten Position. In den anderen Partien zwang ihn eine Verletzung zum zuschauen. Auch der gut in Hennersdorf angekommene Erik Breitfeld fehlte dem HSV mehr als nur einmal, wie auch Enrico Butter als weitere Stütze des Teams.

Zählt man das alles zusammen ist es auch nicht unbedingt verwunderlich, dass es eben keine überragende Saison der Hennersdorfer war, die am Ende natürlich auch von einer tollen Heimdominanz lebten. Ganze drei Sätze wurden in acht Spielen abgegeben, auch wenn die räumlich kleine Augustusburger Halle den Gegnern schon vor jeder Partie den Angstschweiß auf die Stirn trieb. Diesen Vorteil müssen wir in der neuen Saison leider abgeben, denn die Freiraummaße und die Deckenhöhe entsprechen nicht den Anforderungen einer Sachsenklasse. Somit hoffen wir, wie schon in den Jahren 2016 bis 2019 auf das Entgegenkommen und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eppendorf.

Auswärts haben wir dieses Niveau eindeutig nicht gehalten, haben nur in Oberwiesenthal und Ebersdorf voll und ganz überzeugt, in Linda und Zwickau gewonnen aber mehr nicht und in Chemnitz und Oelsnitz ordentlich mitgespielt aber nicht wie ein Spitzenreiter und in Oberreichenbach eine peinliche Leistung gezeigt. All dies lässt aber auch die Schlussfolgerung zu, dass die Konkurenz eben auch keine Konstanz zeigen konnte und sich ebenfalls einige "Aussetzer" leistete. Davon haben wir natürlich auch profitiert und das habe ich den Jungs auch mehr als einmal deutlich gesagt, schon mit dem Fingerzeig auf die neue, sicher nicht ganz einfache Saison 2025/26 in Sachsens zweithöchster Spielklasse und der Coach der Hennersdorfer sieht sein Team dann so ein bisschen wie die "Gallier mit Obelix und Asterix", die nach Rom (Sachsen) unterwegs sind, denn die HSV Akteure werden nach 2016 zu zweiten Mal in ihrer Geschichte in die Sachsenklasse aufsteigen und das ist für diesen kleinen Ort ein echtes Novum.

Es ist geschafft - HSV Volleyballer sind Bezirksmeister 2025 !

Chemnitzer Bezirksmeister HSV - so skandierten am vergangenen Samstag um 17.21 Uhr die Aktiven und deren Zuschauer vom Hennersdorfer SV in der Augustusburger Gymnasialhalle.

Die Augustusburger Festung wackelte zwar das ein oder andere Mal in den beiden Begegnungen gegen Zwickau und Oberwiesenthal aber gefallen ist sie nicht. Die Zschopautaler holten noch einmal fünf Heimpunkte und stockten damit ihr Gesamtpunktekonto auf uneinholbare 35 Zähler auf und stehen damit neun Jahre nach dem Gewinn der letzten Meisterschaft erneut ganz oben.

Beim glatten Dreisatzsieg gegen den noch Tabellensechsten aus Zwickau bedurfte es aber einer gewissen Anlaufzeit und HSV Coach Udo Haußmann faltete seine Jungs nach dem 8:10 Rückstand erst einmal zusammen, denn die Gäste führten zwar, wussten aber gar nicht so recht warum, denn der überwiegende Teil der Zwickauer Punkte rührte aus Hennersdorfer Fehlern. Die unmißverständliche Ansprache hatte tatsächlich auch Erfolg und die HSV Akteure wurden zielstrebiger in ihren Aktionen und übernahmen fortan die Regie auf dem Spielfeld, gewannen am Ende den Satz noch deutlich mit 25:20 und ließen den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen aus der Trabantstadt keine Chance mehr. Mit einem 25:19 und einem 25:17 brachten die Gastgeber das Ding in trockene Tücher.

Nun war allen klar, ein Satzgewinn gegen die in der Rückrunde stark aufspielenden Jungs vom Fichtelberg würde schon reichen um das große Ziel Meisterschaft einzutüten. Und die Hennersdorfer ließen sich auch nicht lange bitten, setzten dort fort, wo sie im ersten Spiel aufgehört hatten und holten sich mit 25:21 und 25:20 auch gleich die ersten beiden Sätze ohne größere Probleme. Dann folgte allerdings ein echter Bruch im Spiel. Natürlich haben wir unsere Reihen ganz schön umgekrempelt aber die Gäste haben auch gezeigt, dass sie nicht von ungefähr so eine starke Rückrunde gespielt haben, gewannen die beiden Folgesätze auch deutlich mit 25:20 und 25:16 und so hieß es das erste Mal im Punktspielbetrieb in dieser Saison in Augustusburg Tie-Break, resümierte Haußmann am Ende. Dort allerdings ließ der HSV nichts anbrennen, führte beim letzten Wechsel mit 8:4 und nur beim 8:6 wurde es noch einmal etwas eng aber die Zschopautaler blieben ruhig und zogen unwiederstehlich bis zum 15:7 davon.

Für den HSV spielten: Benjamin Arndt, Bernhard Arnold, Eric Breitfeld, Enrico Butter, Pierre Francois, Jan Grunert, Markus und Udo Haußmann, Tobias Klotzsche, Philipp Markert, Jeremy Neubert und Felix Walter

Noch vier Punkte bis zum Titel

Zum letzten Mal in dieser Saison gehen die Volleyballmänner des Hennersdorfer Sportvereins in der heimischen Halle des Augustusburger Gymnasiums ans Netz und peilen dabei den Gewinn der Bezirksmeisterschaft an.

Die Fakten dabei sind klar, holt das Team am Samstag vier Tabellenpunkte aus den beiden Spielen, ist ihnen der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Die Vorzeichen dafür stehen nicht schlecht, denn in den bisherigen sechs Heimspielen gab es für die Gäste des HSV nichts zu holen.

Allerdings weiß Spielertrainer Udo Haußmann auch um die nicht so gute Rückrunde seiner Mannen, die auch in zwei klaren Auswärtsniederlagen im Vogtland gipfelten. Genau das gilt es aus den Köpfen zu kriegen und sich an den bisherigen tollen Heimauftritten aufzurichten.

Die Gegner dabei sind ab 14.00 Uhr die Zwickauer Volley`s und der SV Oberwiesenthal.

HSV mit erneuter Auswärtsniederlage

>Auch im dritten Auswärtsspiel der Rückrunde konnten die Männer vom Hennersdorfer SV in der Volleyball-Bezirksliga keinen Erfolg einfahren. Beim Tabellendritten (nun Zweiter) VSV Oelsnitz II hieß es nach reichlich einer Stunde 0:3 (16:25; 24:26; 22:25).

Genau gegen diesen Gegner hatten die HSV Männer noch vor zwei Wochen so brilliert, doch diesmal drehten die Vogtländer den Spieß um und glänzten ihrerseits mit einer fast unüberwindlichen Feldabwehr, an der sich die nicht einmal schlechten Hennersdorfer Angreifer die Zähne ausbissen.

Die Leistung der Gastgeber muss man neidlos anerkennen kommentierte HSV Coach Udo Haußmann nach dem Spiel. Diesmal haben wir aber wenigstens zu einem tollen Spitzenspiel unser "Scherflein" beigetragen, im Gegensatz zum Auftritt in Oberreichenbach, hatte der Routinier durchaus auch lobende Worte für sein Team.

Im zweiten Durchgang waren die Zschopautaler nahe am Satzgewinn dran, führten mit 18:14, legten sich dann aber immer mehr mit den nicht so überragenden Schiedsrichtern an, sahen dafür die gelbe und dann sogar die rote Karte und bekamen mit dem 24:26 prompt die Quittung.

Auch im dritten Satz hielt der HSV bis zum 21:22 ordentlich mit, ließ aber wiederum die Effizienz am Ende vermissen. Auch wenn dann aus den anderen Spielhallen des Nachmittags gute Kunde für die HSV Männer kam überwog die Enttäuschung über die neuerliche klare Niederlage und wir müssen aufpassen das uns nicht noch auf der Zielgerade die Luft ausgeht, so Haußmann abschließend.

Hohe Auswärtshürde für HSV Volleyballer

Mittlerweile zücken fast alle Teams in der Chemnitzer Volleyball-Bezirksliga die Rechenschieber, denn vom Zweit- bis zum Achtplatzierten brauchen alle noch Punkte für den Klassenerhalt.

Dies haben die Hennersdorfer bereits unter Dach und Fach gebracht und trotzdem erwartet Coach Udo Haußmann am Samstag ab 14.00 Uhr in der Oelsnitzer Großsporthalle keinen Selbstläufer, denn die Gastgeber vom VSV Oelsnitz II sind als Tabellendritter selbst noch nicht alle Sorgen los, könnten rein theoretisch gesehen sogar noch Bezirksmeister werden und sinnen nach der derben Klatsche vor zwei Wochen beim HSV mit Sicherheit auf Revanche.

Deshalb gilt es die Aufgabe mit voller Konzentration anzugehen, um etwas Zählbares aus dem Vogtland mitzubringen, so das Ziel der Zschopautaler, die dann mittlerweile außer Markus Haußmann auch alle Spieler wieder an Bord haben. Natürlich reden wir mittlerweile über das Ziel Bezirksmeistertitel und haben am Samstag bestimmt eine sogenannte "Nagelprobe" zu bestehen, ist sich der Trainer sicher.

Erfolgreicher und emotionaler Heimspieltag für HSV Volleyballer

Die Männer vom Hennersdorfer SV haben sich nach zwei Niederlagen in Folge mit zwei ungefärdeten 3:0 Heimsiegen gegen den VSV Oelsnitz II und der WSG Oberreichenbach an der Tabellenspitze zurückgemeldet, hatten aber auch einen schweren Moment am Nachmittag zu verdauen, welcher mit dem sportlichen Teil nichts zu tun hatte.

In einer Schweigeminute nahmen ehemalige und aktuelle Hennersdorfer Volleyballer und deren Gäste Abschied von Bernd Zimmermann, einem ehemaligen Spieler und Vereinsmitglied, der im Alter von gerade einmal 61 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb. HSV Spielertrainer Udo Haußmann meinte nach dem Spieltag, die schlimmste Niederlage in meiner sportlichen Laufbahn, die ich je einstecken musste.

Volleyball wurde dann aber auch noch gespielt, wurde aber eben zur vielzitierten Nebensache der Welt. Dabei ging es für die Zschopautaler im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten aus Oelsnitz genauso los, wie es vor einer Woche beim Debakel in Oberreichenbach endete. Mit 1:5 lagen die Gastgeber nach wenigen Minuten hinten und die ambitionierten Gäste begannen wie die Feuerwehr, denen aber bildlich gesprochen bald das Wasser ausgehen sollte. Denn in der Folgezeit übernahmen die HSV Akteure das Zepter, sodass aus dem eigentlichen Spitzenspiel eine einseitige Angelegenheit wurde und unser Regionalvertreter nach nicht einmal 60 Minuten mit 25:19; 25:14 und 25:10 den Sack zuband.

Auch im zweiten Vergleich des Nachmittags setzten die Zschopautaler von Beginn an klare Akzente. Auch wenn Oberreichenbach einigen Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance gab, war es ein Klassenunterschied, zumal auch der HSV krankheitsbedingt auf Markus Haußmann und Erik Breitfeld weiterhin verzichten musste. Die Jungs haben das richtig gut gemacht und waren im Vergleich zur vergangenen Woche nicht wiederzuerkennen, lobte Haußmann seine Team und damit gelang die angestrebte Revance gegen die WSG Oberreichenbach eindrucksvoll mit 25:10; 25:17 und 25:15.

Damit hat der Hennersdorfer SV in der Chemnitzer Bezirksliga wieder einen komfortablen Vorsprung als Spitzenreiter und nun kommt das Kuriose, das Team hat als erste Mannschaft auch den Klassenerhalt gesichert, um welchen alle anderen Mannschaften in dieser verrückten Liga noch kämpfen müssen

Findet der HSV wieder in die Spur

Das erste Heimturnier der Rückrunde steht am Samstag ab 14.00 Uhr für die Bezirksligavolleyballer des Hennersdorfer SV in der Augustusburger Gymnasialhalle an.

Die große Frage lautet dabei, gelingt vor heimischen Publikum der erste Rückrundensieg nach zuletzt zwei Auswärtspleiten. Spielertrainer Udo Haußmann kann zwar konstatieren, dass sich das Lazarett wieder gelichtet hat, trotzdem sind noch nicht alle wieder fit und einige haben dann mittlerweile doch einen gewissen Trainingsrückstand, den es nicht zu unterschätzen gilt.

Immerhin ist der derzeitige Tabellendritte vom VSV Oelsnitz II und der Bezwinger der Vorwoche aus Oberreichenbach zu Gast. Behält der HSV seine weiße Heimweste kann sich das Team in der Tabelle wieder absetzen. Schaffen das die Zschopautaler nicht ist der Vorsprung endgültig dahin.

Hennersdorfer Volleyballer kassieren derbe Pleite

Ein Satz mit x - das war wohl nix, so kommentierte HSV Coach Udo Haußmann die 0:3 (-18;-24;-21) Auswärtsniederlage bei der WSG Oberreichenbach.

Wir müssen nach diesem blutleeren Auftritt erst einmal ganz klar konstatieren, der zweite Anzug passt nicht, denn zur ganzen Wahrheit gehört natürlich auch der Fakt, dass die Zschopautaler nach der krankheitsbedingten Absage vergangene Woche diesmal mit dem allerletzten Aufgebot ins Vogtland reisten und nicht einmal einen Wechselspieler auf der Bank hatten. Was die Grippewelle in den letzten drei Wochen mit uns gemacht hat, habe ich in 40 Jahren Volleyball auch noch nicht erlebt, so Haußmann weiter. Die reichliche Hälfte der Trainingseinheiten mussten wir streichen, da teilweise nur noch drei Akteure zur Verfügung standen und da war uns eigentlich schon vor dem Match ein wenig "mulmig", ob das wohl gut gehen wird und es ging eben voll nach hinten los.

Nur den Auftakt konnte das Team noch bis zur 10:7 Führung bestimmen, danach brach das Unheil über den HSV herein. Nach dem 18:25 Satzverlust wurde es im zweiten Satz dann sogar peinlich. Sage und schreibe 2:15 stand es nach wenigen Minuten, ehe die Manschaft wieder Volleyball spielte. Danach folgte zwar eine unglaubliche Aufholjagd, doch Haußmann sah darin eher eine Schwächephase der keineswegs voll überzeugenden Gastgeber, als einen starken HSV. Bezeichnend dann auch das Ende der Verfolgung, als es den Zschopautalern trotz eines 24:24 nicht gelang, den mittlerweile konsternierten Oberreichenbachern den Satz noch abzunehmen.

So konnten wir auch für den weiteren Verlauf kein Selbstvertrauen tanken, hechelten im dritten Durchgang ständig einem Rückstand hinterher und verloren am Ende verdient das Spiel mit 0:3 aber die Tabellenführung, aufgrund der zeitgleichen Niederlage der Göltzschtaler eben nicht, obwohl die Luft nun immer dünner wird, so der Coach abschließend.

Erste HSV Niederlage

Im neunten Saisonspiel hat es nun auch die Hennersdorfer Volleyballer das erste Mal erwischt. Die bis dahin ungeschlagenen Zschopautaler unterlagen bei der SG CWSV Chemnitz Harthau knapp mit 2:3 (25:21; 17:25; 16:25; 25:19; 13:15).

Sicherlich nicht unbedingt ein Wunschresultat aber die Liga ist eben auch kein Wunschkonzert so der Tenor von HSV Coach Udo Haußmann nach dem Match. Klar fehlten uns einige Akteure, noch dazu boten die Gastgeber eine mehr als couragierte Leistung und wir haben in den Sätzen zwei und drei überhaupt nicht funktioniert. Das Ergebnis ist eben der erste dunkle Tupfer auf der bis dahin blütenweißen Weste, allerdings bleibt man in der Tabelle weiterhin vorn. Dieser Fakt ist mir aber völlig egal, zumal das Klassement, durch die unterschiedlichen Anzahl der Spiele total verzerrt ist, so Haußmann weiter. Bei der eigenen 12:9 Führung im Tie-Break, da hätten wir es eigentlich biegen müssen aber der Gegner wollte es einfach mehr und so müssen wir am Ende wohl auch von einem verdienten Sieg der Harthauer reden, stellte der Routinier klar. Jetzt gilt es, sich für das Nachholspiel in drei Wochen in Göltzschtal fit zu machen, um die Konkurenz auf Distanz zu halten.