Einen einzigen Tabellenpunkt benötigen die Sachsenklassen-Volleyballer zum endgültigen Klassenerhalt in der Saison 2025/26.
Die erste Chance dazu bietet sich den Zschopautalern am Sonnabend beim Auswärtsmatch in Colditz. Sicher keine einfache Aufgabe für die Mannschaft, denn die Gastgeber brennen sicherlich auf die Revanche, denn im Hinspiel setzte es für die Randleipziger eine klare 0:3 Niederlage, die so sicherlich nicht eingeplant war.
Diesmal werden wir das Publikum definitiv nicht hinter uns haben, so wie im Dezember in Eppendorf weiß HSV Coach Udo Haußmann. Trotzdem wollen wir zielstrebig an die Sache gehen, so der Routinier weiter.
Manchmal kann man sich im Sportlerleben auch über kleine Erfolge freuen, auch wenn letztendlich der ganz große Coup ausblieb. So geschehen am vergangenen Samstag beim Gastspiel der Hennersdorfer Volleyballer in St. Egidien.
Mit 2:3 (23:25; 25:12; 15:25; 25:22; 9:15) unterlagen, die um den Klassenerhalt kämpfenden Zschopautaler dem Titelaspiranten SSV St. Egidien und brachten damit ein vielleicht ganz wichtiges Tabellenpünktchen mit nach Hause. Damit benötigen die HSV Akteure nun aus den restlichen vier Partien noch einen Punkt um die Klasse ganz sicher zu halten.
Klar hätten wir den am Samstag gerne noch mitgenommen resümierte Spielertrainer Udo Haußmann nach der Partie aber wir hatten im Tie-Break von Anfang an einen schweren Stand, gerieten sofort 0:4 und 2:7 in Rückstand und konnten auch nicht mehr zur großen Aufholjagd ansetzen.
In den vier Sätzen davor sahen die Zuschauer ein Match auf Augenhöhe, wobei der HSV im Auftaktsatz wieder einmal knapp auf der Zielgerade unterlag, den Favoriten aber im zweiten Durchgang mit 25:12 vom Feld fegte. Danach dominierte wieder der Gastgeber, aber die Hennersdorfer kamen zurück und erkämpften ein 25:22 im vierten Satz und damit eben diesen vielleicht so wichtigen Tabellenpunkt.
Drei Heimspiele - drei Heimsiege für die Volleyballerinnen und Volleyballer des Hennersdorfer SV am vergangenen Wochenende.
Den Anfang machten dabei am Freitagabend die Damen in der Kreisklasse Mittelsachsen, die im Wiederholungsspiel die Damen vom SV Siltronic Freiberg II klar mit 3:0 (25:17; 25:13; 25:13) in die Schranken wiesen und damit den Zweiten Tabellenplatz eroberten.
Einen Tag darauf zogen die zuletzt arg gebeutelten HSV Herren nach und holten aus ihrem Heimturnier zwei Siege. Damit ist das Thema Klassenerhalt so nah wie noch nie. Mit nunmehr 18 Tabellenpunkten rücken die Zschopautaler sogar auf Tabellenplatz 6 vor und sofort sieht die Volleyballwelt wieder viel freundlicher aus.
Spielertrainer Udo Haußmann lobte das Team am Ende des Spieltages für den tollen Kampf, monierte andererseits aber auch, dass man zwei Sätze an diesem Nachmittag "weggeschmissen" hat und eigentlich noch besser hätte dastehen können. Beim knappen 3:2 (14:25; 25:20; 25:27; 25:20; 15:11) gegen den bis dato Tabellendritten aus Wildenfels war es der dritte Durchgang, welcher nach einer eigenen 24:22 Führung noch hergegeben wurde und gegen den Tabellenletzten aus Markleeberg verschusselten die HSV Herren noch einen 20:13 Vorsprung im zweiten Satz und bauten die Gäste damit nochmals auf, sodass man beim 3:1 (25:15; 26:28; 25:21; 25:11) noch erheblichen Wiederstand brechen musste, ehe die "eingeplanten" drei Punkte im Köcher waren. Damit hat der HSV vier Spiele vor Ende der Saison acht Punkte Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze. Weiter geht es für die Jungs vom Kunnerstein in zwei Wochen beim Titelaspiranten SSV St. Egidien.
Die Herren vom Hennersdorfer SV haben seit Jahresbeginn in der Sachsenklasse zum vierten Mal hintereinander den Kürzeren gezogen. Am vergangenen Samstag hieß es nach reichlich einer Stunde Spielzeit 0:3 (18:25; 24:26; 22:25) aus Hennersdorfer Sicht gegen Turbine Leipzig.
Die Pessimisten sagen, zum vierten Mal hintereinander auswärts klar verloren, das ist des Guten zu viel, die Optimisten meinen, ja mit diesem "Rumpfsechser", welcher nach Verletzungen und Krankheit noch zur Verfügung stand, bot man dem Spitzenteam aus der Messestadt noch ganz ordentlich Paroli.
Spielertrainer Udo Haußmann steht mit seiner Einschätzung dabei in der Mitte. Ja das Jahr 2026 hat für uns alles andere als gut begonnen, trotzdem dürfen wir jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken, müssen aber nun am kommenden Wochenende zum Heimturnier unbedingt punkten, ansonsten ist unser Bonus aus der Hinrunde endgültig aufgebraucht und wir rutschen auf die Abstiegsränge.
Mit Enrico Butter und Erik Breitfeld fehlten dem Coach zwei wichtige Stützen am Wochenende, wobei Jeremy Neubert und Benny Arndt das Fehlen des Mittelangreifers Enrico Butter ganz gut kompensierten aber dem Team fehlte zur Entlastung der Druck eines Erik Breitfeldes über die Außenpositionen.
Wir hoffen das beide Spieler am Wochenende wieder fit sind und so mithelfen können, die ersten Punkte 2026 einzufahren.
Für den Aufsteider in die Volleyball-Sachsenklasse, den Männern vom Hennersdorfer SV wird es in den nächsten Wochen wohl eher keinen ruhigen Frühlingsanfang geben, denn dem Team steht eine heiße Schlussphase bis Mitte April bevor.
Als Aufsteiger, mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet, stehen die Zschopautaler mit 13 Tabellenpunkten vorerst auf Rang 6, der auf jeden Fall zum Sachsenklassenverbleib reichen würde aber die Konkurrenz schläft nicht und pirscht sich in Persona vom SV Groitzsch und Chemnitz-Harthau so langsam an den HSV heran und sollte es drei Absteiger geben müssen die Hennersdorfer diesen Angriff abwehren, heißt in den letzten acht Saisonspielen nach Möglichkeit noch drei Siege einfahren.
Nach den zuletzt enttäuschenden Niederlagen in Groitzsch, Milkau und Freiberg heißen die Gegner nun am kommenden Sonnabend Turbine Leipzig und eine Woche darauf im Heimspiel VfL Wildenfels und Markleeberg. Da gehst du zweimal als krasser Außenseiter und einmal als Favorit auf`s Parkett schaut Spielertrainer Udo Haußmann schon mal voraus aber zum jetzigen Zeitpunkt der Saison ist erfahrungsgemäß vieles möglich. Noch einmal drei Niederlagen am Stück sollten es aber nicht werden betont Haußmann denn sonst ist die Weihnachtliche Stimmung mit dem zwischenzeitlichen 4. Tabellenplatz endgültig hinüber.
Nach den jüngsten Auswärtsniederlagen in Groitzsch bzw. Milkau gelang es den Hennersdorfer Volleyballern auch im Mittelsachsenderby beim 1. VV Freiberg nicht den Bock umzustoßen. HSV Coach Udo Haußmann resümierte nach dem 0:3 (24:26; 17:25; 23:25), der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung aber unserem Team klebt zur Zeit auch so ein wenig die "Pest an den Pfoten".
Denn schon in der Vorwoche gab es zwei hauchdünne Satzniederlagen und auch am Samstag hieß es wieder 24:26 und 23:25 aus Hennersdorfer Sicht im ersten und dritten Durchgang. Wir haben viel theoretische "Aufbauarbeit" in der vergangenen Trainingswoche verrichtet, die durchaus gefruchtet hat aber nicht alle Akteure konnten den Rucksack der letzten Wochen abschütteln und so verlierst du eben solche engen Sätze nach doch sehr ordentlicher Leistung.
Nur im zweiten Satz offenbarten die Zschopautaler zwei echte Schwächephasen, die den klaren Rückstand bedeuteten und so gab der HSV auch das dritte Auswärtsmatch in Folge ab und wenn es in drei Wochen weitergeht steht beim Auswärtstrip nach Leipzig die nächste schwere Aufgabe an.
Ein Satz mit "X", das war wohl nix, so der kurze und schmerzfreie Kommentar von Hennersdorfs Coach nach der 0:3 (26:28; 23:25; 20:25) Derbyniederlage beim SV Union Milkau.
Haußmann selbst musste nach dem Einspielen passen und seine Vertretung, Sohnemann Markus hatte auf der Zuspielposition einen schweren Stand, denn er wurde von seinen Annahmespielern mit reichlich Ungenauigkeit versorgt. So fanden die Zschopautaler in keiner Phase des Spiels zu ihre druckvollen und variantenreichen Angriffsspiel.
Und wie das eben im Mannschaftssport so ist, je unsicherer die einen werden, umso stärker spielt sich der Gegner in den Vordergrund. Und so wurde es immer mehr ein Spiel vom Milkauer Karsten Mauksch, der sichtlich Freude daran hatte den Hennersdorfern einen Ball nach dem anderen über die Netzmittelposition einzuschenken und erheblichen Anteil am klaren Heimerfolg der Milkauer hatte.
Klar fehlte uns in der einen oder anderen Situation auch ein Quentchen Glück und auch das Schiedsrichterkollektiv aus Groitzsch pfiff alles andere als solide aber das sind nur Randerscheinungen welche ins Gesamtbild einer schwachen Mannschaftsleistung passten, so Haußmann am Ende der Partie.
Die Serie von vier erfolgreichen Spielen hintereinander Ende 2025 ist für die Volleyballmänner vom Hennersdorfer SV zum Jahresauftakt 2026 gerissen. Beim Gastspiel in Groitzsch gab es vergangenen Samstag eine 1:3 (22:25; 22:25; 25:22; 20:25) Niederlage für unseren Regionalvertreter.
Im Gegensatz zum klaren Hinspielerfolg bekamen die Zschopautaler das Spiel zu keinem Zeitpunkt in den Griff, leisteten sich teilweise haarsträubende geistige Aussetzer und vergeigten zu allem Überschuss im zweiten Durchgang auch noch eine 22:18 Führung. Ob diese Spielphase der Knackpunkt der Partie war, weiß ich nicht resümierte Spielertrainer Udo Haußmann nach der Partie, denn das Team wirkte bis zum Schluss wie frisch aus dem "Weihnachtsschlaf" erwacht und wenn ich unseren Zweimeterhühne Eric Breitfeld als besten Mann in der Feldabwehr gesehen habe, dann spricht das Bände, so der Coach.
Im vierten Satz glimmte noch einmal kurz der Hoffnungsfunke, als die Truppe vom 5:12 auf 11:12 stellte, aber dieser war kurze Zeit später wieder erloschen und so gab es diesmal keine Punkte für die Hennersdorfer und so bleibt der Vorsprung auf die unteren Tabellenplätze kürzer, als der Rückstand nach oben in der Tabelle.
... dies kann man im doppelten Sinne sehen, schaut man sich die Bilanz der Hennersdorfer Volleyballmänner im bisherigen Verlauf der Sachsenklassensaison 2025/26 an. Denn nicht nur, dass der HSV erst einmal ein ganzes Stückchen von den Abstiegsrängen weg liegt, sondern auch die bisherige Ausbeute mit vier Siegen aus sieben Spielen und damit Platz vier in der Tabelle, dies hätte HSV Spielertrainer Udo Haußmann vor der Saison glatt unterschrieben.
Ja da gilt es dem Team erst einmal ein Kompliment zu machen ohne wenn und nur mit ein bisschen aber. Wir müssen es trotzdem realistisch einordnen können. Klar haben wir bisher unser Ding sehr ordentlich gemacht, doch gerade die ersten beiden Erfolge gegen die Sachsenligaabsteiger aus Groitzsch und Chemnitz-Harthau waren auch dem personellen Umbruch der Gegner geschuldet. Die zwei klaren Heimerfolge gegen Milkau und Colditz allerdings haben wir uns ganz toll herausgespielt und darauf gilt es aufzubauen, wenn es im Januar zu den Auswärtspartien nach Groitzsch und Milkau geht. Holen wir da noch einmal ordentlich Tabellenpunkte sollten wir aus dem Abstiegsgeschäft in dieser Daison raus sein und das schon nach der Hinserie, blickt der Routinier voraus.
Eine neue Stärke der Mannschaft ist mittlerweile der relativ große Spielerkader, wo eben auch ein oder zwei Ausfälle kompensiert werden können. So zum Beispiel in Chemnitz, als Haußmann selbst krankheitsbedingt fast durchgängig passen musste aber eben der Sohnemann Markus seinen Zuspielposten übernahm und dies durchaus überzeugend. Der einstige "Haudrauf" der Zschopautaler selbst kann dem Team im Angriff nicht mehr viel helfen. Aufgrund einer chronischen Verletzung sind für ihn Grenzen gesetzt aber da sind eben mit Eric Breitfeld und Felix Walther zwei Zweimeterhühnen auf den Außenpositionen unterwegs, die das kompensieren und auch auf der ungeliebten Mittelposition hat der erfahrene Enrico Butter mit Jeremy Neubert und Benny Arndt mittlerweile prima Unterstützung bekommen. Und so greift zur Zeit ein Rädchen ins andere resümiert Haußmann zum Jahreswechsel und da können wir auch die wahrscheinlich saisonübergreifende Verletztung des erfahrenen Jan Grunert wegstecken und trotzdem optimistisch ins Jahr 2026 schauen, wohlwissend das eine Schwalbe noch keinen Sommer macht und es auch ganz schnell mal wieder andere Zeiten geben kann.
Doch der Coach hatte vor der Saison schon schmunzelnd angekündigt, die Gallier in Persona der Hennersdorfer ziehen aus um Rom zu erobern - zur Zeit stehen sie kurz vor den Stadttoren.
Die Jungs vom Hennersdorfer Sportverein schweben nach sieben absolvierten Punktspielen in der Volleyball-Sachsenklasse quasi ein bisschen auf Wolke sieben. Denn nach den beiden Auswärtssiegen in den letzten beiden Spielen machte das Team auch in den Heimspielen zum Jahresabschluss fette Beute und baute die kleine Siegesserie mit zwei glatten Dreisatzsiegen weiter aus, stockt sein Punktekonto auf 13 Tabellenpunkte auf und rückt kurz vor Weihnachten auf den vierten Tabellenplatz in Sachsens zweithöchster Liga vor.
Im ersten Spiel des Nachmittags behielten die Zschopautaler im Mittelsachsenderby gegen den SV Union Milkau mit 3:0 (25:17; 25:18; 26:24) die Oberhand. Dabei setzten sich die Hennersdorfer nach ausgeglichenen Satzanfängen jeweils zur Mitte der Durchgänge teilweise deutlich ab und hatten lediglich im dritten Satz zum Schluss Probleme den Sack zuzumachen. Wir haben es im Derby nicht geschafft unsere Schnellangriffe über die Netzmitte ins Laufen zu bekommen aber dafür liefen unsere Außenangreifer Felix Walther und Eric Breitfeld zu Höchstform auf, konstatierte ein trotzdem rundherum zufriedener Spielertrainer Udo Haußmann nach dem Match, indem Jeremy Neubert mit einem nicht gerade volleyballtechnischen Leckerbissen den aber eben erfolgreichen Schlusspunkt setzte.
Auch das zweite Nachmittagsspiel verlief nach dem gleichen Strickmuster. Gegen den VV DJK Colditz gab es nach reichlich einer Stunde Spieldauer ein glattes 3:0 (25:17; 25:17; 25:23) für unseren Regionalvertreter. Dabei begannen die Gäste gut und lautstark, doch das änderte sich von Minute zu Minute und der HSV übernahm akustisch und ergebnistechnisch das Zepter. Unser Publikum hat uns in dieser Partie richtig geil gepuscht und wir haben das auf die Platte übertragen und uns teilweise in einen kleinen Rausch gespielt, so Haußmann am Ende der Partie. Auch hier hielten die Colditzer zu Beginn sehr ordentlich gegen aber mit zunehmender Dauer setzten sich die Jungs vom Zschopautal immer weiter ab, was in den beiden Auftaktsätzen in 25:17 Satzerfolgen mündete.
Der dritte Durchgang hingegen verlief völlig ausgeglichen. Die Gäste wollten hier auf keinen Fall mit 0:3 vom Feld gehen und hielten mit allem was sie hatten dagegen, doch die Hennersdorfer ließen sich nicht beeindrucken, hatten immer wieder eine Antwort parat und nutzten ihren ersten Matchbal zum vielumjubelten 25:23 ! Ja - ist denn heut schon Weihnachten - mit diesen Gedanken verabschiedeten sich HSV Männer aus dem Sportjahr 2025 und wünschen allen Sponsoren, Fans und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und ein guten Rutsch ins Jahr 2026!
Die Volleyballer vom Hennersdorfer SV beschließen das Kalenderjahr 2025 in der Sachsenklasse noch einmal mit zwei Heimspielen.
Am Sonnabend gastieren ab 14.00 Uhr der SV Union Milkau zum Mittelsachsenderby und der VV DJK Colditz in der Turnhalle der OS Eppendorf.
Für die Hennersdorfer gab es nach drei Auftaktniederlagen in den letzten beiden Auswärtspartien jeweils einen Dreier bei den Sachsenligaabsteigern Groitzsch und Chemnitz-Harthau. Dort gilt es anzusetzen gibt HSV Spielertrainer Udo Haußmann die Marschroute vor.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams aus Mittelsachsen gab es vor dreieinhalb Jahren beim 3:2 Auswärtserfolg des HSV in Milkau. Ein ähnliches Ergebnis würde ich sofort unterschreiben blickt Haußmann schmunzelnd voraus.
Die Klingen dagegen noch nicht miteinander gekreuzt haben die Hennersdorfer mit den Colditzern. Beide Teams kennen sich überhaupt nicht und man darf gespannt sein auf den Ausgang der letzten Punktspiele des HSV 2025.
Zwei Wochen nachdem die Hennersdorfer Volleyballmänner in Groitzsch den ersten Saisonsieg verbuchen konnten, gewann das Team auch beim zweiten Sachsenligaabsteiger SV Chemnitz Harthau mit 3:1 (21:25; 25:17; 25:21; 25:17) und hat nun immerhin schon 7 Punkte auf dem Tabellenkonto der Sachsenklsse-West zu stehen.
HSV Spielertrainer Udo Haußmann, der selbst nur wenige Matchminuten auf dem Konto hatte sprach am Ende von einem sicherlich nicht unverdienten Erfolg, aber wir hatten auch das entsprechende Matchglück, denn das nach dem desaströsen Saisonauftakt personell gewaltig umgekrempelte Harthauer Team hatte bereits im ersten Spiel des Tages einige Körner gelassen und wurde gegen die Zschopautaler mit zunehmender Spieldauer immer mehr Probleme.
Beide Teams begannen die Partie auf Augenhöhe, Harthau mit viel neuem Personal und beim HSV begann Sohnemann Markus Haußmann für den gesundheitlich angeschlagenen Papa auf der Zuspielposition. Bis zum 18:18 hielt der Gleichschritt, doch die folgende Schwächphase des Regionalvertreters nutzten die Gastgeber zum vorentscheidenten 23:18 Vorsprung, den sie dann auch mit 25:21 ins Ziel brachten.
Im zweiten Durchgang blieben die Hennersdorfer konstanter und konzentrierter in ihren Aktionen und bekamen die Angelegenheit immer besser in den Griff, dank auch einer immer besseren Blockarbeit, an der jetzt auch Harthaus neuer Diagonalangreifer Henry Szilasi sich oftmals die Zähne ausbiss, während Hennersdorfs "Haudrauf" Eric Breitfeld Punkt für Punkt auf das HSV Konto schmetterte. Das klare 25:17 am Ende bedeutete die Wende in diesem Match.
Die Gastgeber stemmten sich im dritten Satz zwar noch einmal gegen den drohenden "0-Punkte" Heimspieltag aber die Jungs vom Zschopauufer blieben das tonangebende Team in der Halle. Immer wieder suchte der "Neuling" auf der Zuspielposition Markus Haußmann jetzt auch seine Mittelangreifer und da hatten die Chemnitzer meist das Nachsehen. Nach dem 25:21 Satzerfolg für den HSV hielt die Kraft der Gastgeber im vierten Durchgang nur noch bis zum 11:15, ehe daraus ein 11:23 aus ihrer Sicht wurde und die Hennersdorfer kurz darauf den zweiten Saisonsieg bejubeln durften.
Nachdem die Hennersdorfer Volleyballmänner vor zwei Wochen beim Gastspiel in Groitzsch den ersten Saisonsieg in der Sachsenklasse eingefahren haben, geht es am Samstag nach Einsiedel gegen den zweiten Sachsenligaabsteiger vom SV Chemnitz-Harthau.
HSV Trainer Udo Haußmann blickt dabei etwas ungläubig auf die Tabelle, denn dort steht der Gegner aus der Volleyballhochburg nach fünf Spielen sieglos auf dem letzten Tabellenplatz. Die Rechnung der Papierform nach ist einfach, doch so einfach denke ich wird das nicht, blickt der Coach voraus. Eins ist aber auch klar, machen wir das noch einmal so solide wie in Groitzsch dann setzen wir uns vom Tabellenende ein wenig ab und um nichts anderes geht es für uns.
Anpfiff der Partie ist um 16.30 Uhr in der Einsiedler Gymnasialhalle.
Bereits am Freitagabend stehen die Damen des HSV wieder am Netz. Anpfiff der Partie gegen den VfB Halsbrücke ist um 18.00 Uhr in der Augustusburger Gymnasialhalle.
Die Hennersdorfer Volleyballmänner haben im vierten Anlauf in der noch jungen Sachsenklassensaison erstmals den Bock umstoßen können und den ersten "Saisondreier" in Groitzsch eingefahren.
Im Duell der beiden bis dahin noch sieglosen Vertretungen zwischen dem Sachsenligaabsteiger vom GLVC Groitzsch und dem Aufsteiger in die Sachsenklasse, dem Hennersdorfer SV hieß es nach reichlich einer Stunde 3:0 (25:17; 25:20; 25:23) für die Zschopautaler.
HSV Spielertrainer Udo Haußmann sprach nach dem Match von einem unheimlich wichtigen Sieg, vor allem für die Psyche. Lob und anerkennende Worte haben wir in den ersten drei Partien genug geerntet aber eben nur einen Tabellenpunkt. Jetzt wissen wir - ja wir können in dieser Liga auch gewinnen. Dabei reichte dem Regionalvertreter eine durchaus solide Leistung im gesamten Spielverlauf, die ersten zwei Minuten mal ausgeschlossen, denn da geriet der HSV mit 0:4 ins Hintertreffen, doch danach erreichte das Team Betriebstemperatur und verschaffte sich ein deutliches Übergewicht auf dem Feld. Das 25:17 war ein deutlicher Ausdruck dafür und noch viel wichtiger, der HSV blieb am Drücker und ließ sich auch in der Folgezeit nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, war auf der Anzeigetafel immer vorn, nur kurz vor Ultimo wurde es noch einmal eng, doch die Gastgeber vergaben im dritten Satz ihre Ausgleichschance mit einem Fehlaufschlag.
Wie heißt es immer so schön im "Journalistendeutsch" heißt, die Volleyballmänner vom Hennersdorfer SV haben sich für ihren couragierten Heimauftritt am vergangenen Samstag in der Sachsenklasse nicht belohnen können. Gegen die beiden an der Tabellenspitze stehenden Teams aus St. Egidien und Turbine Leipzig gab es jeweils Niederlagen.
War es gegen St. Egidien ein klares 0:3 (22:25; 22:25; 22:25), gab es danach gegen die Messestädter beim 2:3 (22:25; 25:18; 25:23; 14:25; 10:15) zumindest den ersten Tabellenpunkt. Die vielen anerkennenden Worte seitens der Gegner bringen uns keine Punkte aber unzufrieden mit der Leistung sind wir zrotzdem nicht, brachte es HSV Coach Udo Haußmann nach den Spielen auf den Punkt.
Gegen den Spitzenreiter aus St. Egidien machten es die Hennersdorfer in den ersten beiden Durchgängen jeweils am Ende noch einmal spannend, als man aus jeweils aus Rückständen noch auf 22:24 verkürzen konnte. Wenn wir dort nicht so behäbig in der Feldabwehr sind hätten wir die Sache sogar noch ganz drehen können, konstatierte der Spielertrainer. Richtig schwach schätzte er dagegen die Schlussphase des dritten Satzes ein, als man einen 21:18 Vorsprung leichtfertig verspielte und damit die 0:3 Heimniederlage perfekt machte.
Auch gegen die Leipziger hielten die Zschopautaler lange gut mit. Nach dem 22:25 im Auftaktsatz brachte unser Regionalvertreter dem Gegner sogar die ersten Satzverluste in dieser Saison bei und starteten noch gut in den vierten Durchgang (4:1), doch dann wendete sich das Blatt so ganz allmählich Richtung Leipzig. Dabei schwanden bei den HSV Akteuren auch ein wenig Kraft und Konzentration und auch das Verletzungspech setzte den Gastgebern noch zu, denn Jan Grunert knickte bei einer Netzaktion um und wird dem Team einige Wochen fehlen. Am Ende war auf der Anzeigetafel ein 2:3 zu lesen und damit die dritte Saisonniederlage im dritten Spiel. Den nächsten Anlauf nehmen die Hennersdorfer dann schon nächste Woche in Groitzsch.
Für die Damen des HSV gab es am Freitagabend in Augustusburg in der Kreisklasse Mittelsachsen den ersten Sieg zu bejubeln.
Beim klaren 3:0 (25:7; 25:18; 25:11) gegen Frauenstein waren die Hennersdorfer klar der Herr im eigenen Haus, wobei die junge Gästevertretung doch einige Probleme mit der niedrigen Halle hatte und so viele eigene Fehler produzierte. Das erstaunliche an dieser Partie war aber das Zuschauerinteresse. Über 50 (!) Zuschauer säumten die Empore der Augustusburger Halle !