Die Männer vom Hennersdorfer SV haben es ihren Damen nachgemacht und auch ihre Heimspiele erfolgreich absolviert und damit den Klassenerhalt in der Sachsenklasse souverän gesichert.
Allerdings hatten sie dabei mit einigen Komplikationen zu kämpfen. Erstens wurde die Personaldecke auf Grund von Krankheit und Verletzungen immer dünner, zweitens hat man der Truppe unter der Woche am "Grünen Tisch" völlig unverständlich das Nachholspiel in Markleeberg mit 0:3 gewertet und drittens kamen mit den Freibergern und den Männern vom SV Chemnitz-Harthau zwei durchaus starke Teams aus der Rückrunde in die Eppendorfer Turnhalle.
Was dann im Mittelsachsenderby abging, da rieben sich die Insider verwundert die Augen, denn die Zschopautaler waren sofort der Herr im Hause und bezwangen, die noch um die Meisterschaft spielenden Freiberger nach einer reichlichen Viertelstunde mit 25:17. Naja dachten viele, vielleicht ein Strohfeuer des krassen Außenseiters und zumindest im zweiten Durchgang bekamen die Bergstädter auch besseren Zugriff auf das Match, gewannen auch knapp mit 26:24, aber in die Schranken hatten sie den HSV damit noch nicht gewiesen, denn nachdem Freiberg im dritten Satz bis zum 16:14 immer in Führung lag, setzten die Gastgeber noch einen drauf und kamen umkämpft aber nicht unverdient zum 25:21 Satzerfolg, womit sie sich aller Abstiegssorgen entledigten und den Gästen den Traum von der Meisterschaft endgültig vermasselten. Davon erholten sich die Freiberger auch nicht mehr so richtig. Die Hennersdorfer blieben nun ganz klar auf dem Gaspedal und gewannen den Satz klar mit 25:19 und das Derby mit 3:1!
Und so ging der HSV auch in das zweite Nachmittagsmatch. Für die 2:0 Satzführung (25:19; 25:16) benötigten die Jungs vom Kunnerstein gerade einmal 35 Minuten. Doch dann kam die Zeit der vielen Wechsel. Während Harthau nun seinen Stammsechser brachte, tauschte HSV Coach Udo Haußmann auch alles was noch ging und das ging mit fortlaufender Spieldauer immer schlechter. Mit 20:25 und 10:25 versemmelten die HSV Akteure die Durchgänge Nummer drei und vier und so gab es im allerletzten Saisonspiel noch einen Tie-Break und der begann für die Zschopautaler nicht sonderlich verheißungsvoll. Mit 0:4 und 4:8 geriet der Gastgeber fast schon vorentscheident ins Hintertreffen, doch dann schlug wieder einmal die Stunde von Markus Haußmann, der die Halle und sein Team mit einer Aufschlagserie in Wallung brachte. Erst beim 11:8 aus Hennersdorfer Sicht brachten die Chemnitzer den 35-jährigen zum stoppen, hatten beim 15:14 selbst noch einen Matchball aber der HSV wehrte ab und machte die zwei Folgepunkte zum 17:15 Endstand.
Damit beenden die Hennersdorfer die Sachsenklassesaison auf einem über den Erwartungen liegenden 6.Tabellenplatz!
Die Volleyballmädels vom Hennersdorfer SV und vom TSV Flöha lieferten sich am vergangenen Freitagabend ein ganz besonderes Match.
Insgesamt 27 Spielerinnen auf beiden Seiten gezählt, duellierten sich vor über 70(!) Zuschauern über zweieinhalb Stunden in der Turnhalle des Augustusburger Gymnasiums.
Ja klar gab es auch einen Sieger und einen Verlierer, obwohl dieses Spiel keinen verdient hatte und die Flöhaer Gäste konnten sicher die knappe 2:3 (18:25; 25:19; 25:22; 14:25; 7:15) Niederlage recht gut verschmerzen, denn sie haben zu einem wirklich tollen Volleyballfest beigetragen.
Für die Mädels vom gastgebenden HSV bedeutete dieser Erfolg die vorzeitige Vizemeisterschaft, egal wie das letzte Spiel nächste Woche gegen Siltronic Freiberg II ausgeht.
Am letzten Spieltag der Volleyballsaison 2025/26 kommt es in der Sachsenklasse der Herren noch einmal zum Mittelsachsenderby zwischen dem Tabellensechsten vom Hennersdorfer SV und dem Zweiten im Klassement, den Männern vom 1.VV Freiberg.
Die Favoritenrolle aber auch der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, liegt bei unseren Gästen, analysiert HSV Spielertrainer Udo Haußmann, aber auch wir würden aus den zwei anstehenden Heimspielen gerne noch den einen oder anderen Zähler mitnehmen, denn rein theoretisch ist der HSV noch nicht ganz aller Abstiegssorgen ledig.
Im zweiten Match des Tages geht es für die Zschopautaler dann gegen den SV Chemnitz-Harthau, die sich nach desaströsen Saisonauftakt in den letzten Monaten stark formverbessert zeigen und auf der Zielgerade tatsächlich noch den Klassenerhalt schaffen könnten.
Es ist also noch einmal für jede Menge Spannung gesorgt am Samstag ab 14.00 Uhr in der Turnhalle der OS Eppendorf.
Einen einzigen Tabellenpunkt benötigen die Sachsenklassen-Volleyballer zum endgültigen Klassenerhalt in der Saison 2025/26.
Die erste Chance dazu bietet sich den Zschopautalern am Sonnabend beim Auswärtsmatch in Colditz. Sicher keine einfache Aufgabe für die Mannschaft, denn die Gastgeber brennen sicherlich auf die Revanche, denn im Hinspiel setzte es für die Randleipziger eine klare 0:3 Niederlage, die so sicherlich nicht eingeplant war.
Diesmal werden wir das Publikum definitiv nicht hinter uns haben, so wie im Dezember in Eppendorf weiß HSV Coach Udo Haußmann. Trotzdem wollen wir zielstrebig an die Sache gehen, so der Routinier weiter.
Manchmal kann man sich im Sportlerleben auch über kleine Erfolge freuen, auch wenn letztendlich der ganz große Coup ausblieb. So geschehen am vergangenen Samstag beim Gastspiel der Hennersdorfer Volleyballer in St. Egidien.
Mit 2:3 (23:25; 25:12; 15:25; 25:22; 9:15) unterlagen, die um den Klassenerhalt kämpfenden Zschopautaler dem Titelaspiranten SSV St. Egidien und brachten damit ein vielleicht ganz wichtiges Tabellenpünktchen mit nach Hause. Damit benötigen die HSV Akteure nun aus den restlichen vier Partien noch einen Punkt um die Klasse ganz sicher zu halten.
Klar hätten wir den am Samstag gerne noch mitgenommen resümierte Spielertrainer Udo Haußmann nach der Partie aber wir hatten im Tie-Break von Anfang an einen schweren Stand, gerieten sofort 0:4 und 2:7 in Rückstand und konnten auch nicht mehr zur großen Aufholjagd ansetzen.
In den vier Sätzen davor sahen die Zuschauer ein Match auf Augenhöhe, wobei der HSV im Auftaktsatz wieder einmal knapp auf der Zielgerade unterlag, den Favoriten aber im zweiten Durchgang mit 25:12 vom Feld fegte. Danach dominierte wieder der Gastgeber, aber die Hennersdorfer kamen zurück und erkämpften ein 25:22 im vierten Satz und damit eben diesen vielleicht so wichtigen Tabellenpunkt.
Drei Heimspiele - drei Heimsiege für die Volleyballerinnen und Volleyballer des Hennersdorfer SV am vergangenen Wochenende.
Den Anfang machten dabei am Freitagabend die Damen in der Kreisklasse Mittelsachsen, die im Wiederholungsspiel die Damen vom SV Siltronic Freiberg II klar mit 3:0 (25:17; 25:13; 25:13) in die Schranken wiesen und damit den Zweiten Tabellenplatz eroberten.
Einen Tag darauf zogen die zuletzt arg gebeutelten HSV Herren nach und holten aus ihrem Heimturnier zwei Siege. Damit ist das Thema Klassenerhalt so nah wie noch nie. Mit nunmehr 18 Tabellenpunkten rücken die Zschopautaler sogar auf Tabellenplatz 6 vor und sofort sieht die Volleyballwelt wieder viel freundlicher aus.
Spielertrainer Udo Haußmann lobte das Team am Ende des Spieltages für den tollen Kampf, monierte andererseits aber auch, dass man zwei Sätze an diesem Nachmittag "weggeschmissen" hat und eigentlich noch besser hätte dastehen können. Beim knappen 3:2 (14:25; 25:20; 25:27; 25:20; 15:11) gegen den bis dato Tabellendritten aus Wildenfels war es der dritte Durchgang, welcher nach einer eigenen 24:22 Führung noch hergegeben wurde und gegen den Tabellenletzten aus Markleeberg verschusselten die HSV Herren noch einen 20:13 Vorsprung im zweiten Satz und bauten die Gäste damit nochmals auf, sodass man beim 3:1 (25:15; 26:28; 25:21; 25:11) noch erheblichen Wiederstand brechen musste, ehe die "eingeplanten" drei Punkte im Köcher waren. Damit hat der HSV vier Spiele vor Ende der Saison acht Punkte Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze. Weiter geht es für die Jungs vom Kunnerstein in zwei Wochen beim Titelaspiranten SSV St. Egidien.
Die Herren vom Hennersdorfer SV haben seit Jahresbeginn in der Sachsenklasse zum vierten Mal hintereinander den Kürzeren gezogen. Am vergangenen Samstag hieß es nach reichlich einer Stunde Spielzeit 0:3 (18:25; 24:26; 22:25) aus Hennersdorfer Sicht gegen Turbine Leipzig.
Die Pessimisten sagen, zum vierten Mal hintereinander auswärts klar verloren, das ist des Guten zu viel, die Optimisten meinen, ja mit diesem "Rumpfsechser", welcher nach Verletzungen und Krankheit noch zur Verfügung stand, bot man dem Spitzenteam aus der Messestadt noch ganz ordentlich Paroli.
Spielertrainer Udo Haußmann steht mit seiner Einschätzung dabei in der Mitte. Ja das Jahr 2026 hat für uns alles andere als gut begonnen, trotzdem dürfen wir jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken, müssen aber nun am kommenden Wochenende zum Heimturnier unbedingt punkten, ansonsten ist unser Bonus aus der Hinrunde endgültig aufgebraucht und wir rutschen auf die Abstiegsränge.
Mit Enrico Butter und Erik Breitfeld fehlten dem Coach zwei wichtige Stützen am Wochenende, wobei Jeremy Neubert und Benny Arndt das Fehlen des Mittelangreifers Enrico Butter ganz gut kompensierten aber dem Team fehlte zur Entlastung der Druck eines Erik Breitfeldes über die Außenpositionen.
Wir hoffen das beide Spieler am Wochenende wieder fit sind und so mithelfen können, die ersten Punkte 2026 einzufahren.
Für den Aufsteider in die Volleyball-Sachsenklasse, den Männern vom Hennersdorfer SV wird es in den nächsten Wochen wohl eher keinen ruhigen Frühlingsanfang geben, denn dem Team steht eine heiße Schlussphase bis Mitte April bevor.
Als Aufsteiger, mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet, stehen die Zschopautaler mit 13 Tabellenpunkten vorerst auf Rang 6, der auf jeden Fall zum Sachsenklassenverbleib reichen würde aber die Konkurrenz schläft nicht und pirscht sich in Persona vom SV Groitzsch und Chemnitz-Harthau so langsam an den HSV heran und sollte es drei Absteiger geben müssen die Hennersdorfer diesen Angriff abwehren, heißt in den letzten acht Saisonspielen nach Möglichkeit noch drei Siege einfahren.
Nach den zuletzt enttäuschenden Niederlagen in Groitzsch, Milkau und Freiberg heißen die Gegner nun am kommenden Sonnabend Turbine Leipzig und eine Woche darauf im Heimspiel VfL Wildenfels und Markleeberg. Da gehst du zweimal als krasser Außenseiter und einmal als Favorit auf`s Parkett schaut Spielertrainer Udo Haußmann schon mal voraus aber zum jetzigen Zeitpunkt der Saison ist erfahrungsgemäß vieles möglich. Noch einmal drei Niederlagen am Stück sollten es aber nicht werden betont Haußmann denn sonst ist die Weihnachtliche Stimmung mit dem zwischenzeitlichen 4. Tabellenplatz endgültig hinüber.
Nach den jüngsten Auswärtsniederlagen in Groitzsch bzw. Milkau gelang es den Hennersdorfer Volleyballern auch im Mittelsachsenderby beim 1. VV Freiberg nicht den Bock umzustoßen. HSV Coach Udo Haußmann resümierte nach dem 0:3 (24:26; 17:25; 23:25), der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung aber unserem Team klebt zur Zeit auch so ein wenig die "Pest an den Pfoten".
Denn schon in der Vorwoche gab es zwei hauchdünne Satzniederlagen und auch am Samstag hieß es wieder 24:26 und 23:25 aus Hennersdorfer Sicht im ersten und dritten Durchgang. Wir haben viel theoretische "Aufbauarbeit" in der vergangenen Trainingswoche verrichtet, die durchaus gefruchtet hat aber nicht alle Akteure konnten den Rucksack der letzten Wochen abschütteln und so verlierst du eben solche engen Sätze nach doch sehr ordentlicher Leistung.
Nur im zweiten Satz offenbarten die Zschopautaler zwei echte Schwächephasen, die den klaren Rückstand bedeuteten und so gab der HSV auch das dritte Auswärtsmatch in Folge ab und wenn es in drei Wochen weitergeht steht beim Auswärtstrip nach Leipzig die nächste schwere Aufgabe an.
Ein Satz mit "X", das war wohl nix, so der kurze und schmerzfreie Kommentar von Hennersdorfs Coach nach der 0:3 (26:28; 23:25; 20:25) Derbyniederlage beim SV Union Milkau.
Haußmann selbst musste nach dem Einspielen passen und seine Vertretung, Sohnemann Markus hatte auf der Zuspielposition einen schweren Stand, denn er wurde von seinen Annahmespielern mit reichlich Ungenauigkeit versorgt. So fanden die Zschopautaler in keiner Phase des Spiels zu ihre druckvollen und variantenreichen Angriffsspiel.
Und wie das eben im Mannschaftssport so ist, je unsicherer die einen werden, umso stärker spielt sich der Gegner in den Vordergrund. Und so wurde es immer mehr ein Spiel vom Milkauer Karsten Mauksch, der sichtlich Freude daran hatte den Hennersdorfern einen Ball nach dem anderen über die Netzmittelposition einzuschenken und erheblichen Anteil am klaren Heimerfolg der Milkauer hatte.
Klar fehlte uns in der einen oder anderen Situation auch ein Quentchen Glück und auch das Schiedsrichterkollektiv aus Groitzsch pfiff alles andere als solide aber das sind nur Randerscheinungen welche ins Gesamtbild einer schwachen Mannschaftsleistung passten, so Haußmann am Ende der Partie.
Die Serie von vier erfolgreichen Spielen hintereinander Ende 2025 ist für die Volleyballmänner vom Hennersdorfer SV zum Jahresauftakt 2026 gerissen. Beim Gastspiel in Groitzsch gab es vergangenen Samstag eine 1:3 (22:25; 22:25; 25:22; 20:25) Niederlage für unseren Regionalvertreter.
Im Gegensatz zum klaren Hinspielerfolg bekamen die Zschopautaler das Spiel zu keinem Zeitpunkt in den Griff, leisteten sich teilweise haarsträubende geistige Aussetzer und vergeigten zu allem Überschuss im zweiten Durchgang auch noch eine 22:18 Führung. Ob diese Spielphase der Knackpunkt der Partie war, weiß ich nicht resümierte Spielertrainer Udo Haußmann nach der Partie, denn das Team wirkte bis zum Schluss wie frisch aus dem "Weihnachtsschlaf" erwacht und wenn ich unseren Zweimeterhühne Eric Breitfeld als besten Mann in der Feldabwehr gesehen habe, dann spricht das Bände, so der Coach.
Im vierten Satz glimmte noch einmal kurz der Hoffnungsfunke, als die Truppe vom 5:12 auf 11:12 stellte, aber dieser war kurze Zeit später wieder erloschen und so gab es diesmal keine Punkte für die Hennersdorfer und so bleibt der Vorsprung auf die unteren Tabellenplätze kürzer, als der Rückstand nach oben in der Tabelle.
... dies kann man im doppelten Sinne sehen, schaut man sich die Bilanz der Hennersdorfer Volleyballmänner im bisherigen Verlauf der Sachsenklassensaison 2025/26 an. Denn nicht nur, dass der HSV erst einmal ein ganzes Stückchen von den Abstiegsrängen weg liegt, sondern auch die bisherige Ausbeute mit vier Siegen aus sieben Spielen und damit Platz vier in der Tabelle, dies hätte HSV Spielertrainer Udo Haußmann vor der Saison glatt unterschrieben.
Ja da gilt es dem Team erst einmal ein Kompliment zu machen ohne wenn und nur mit ein bisschen aber. Wir müssen es trotzdem realistisch einordnen können. Klar haben wir bisher unser Ding sehr ordentlich gemacht, doch gerade die ersten beiden Erfolge gegen die Sachsenligaabsteiger aus Groitzsch und Chemnitz-Harthau waren auch dem personellen Umbruch der Gegner geschuldet. Die zwei klaren Heimerfolge gegen Milkau und Colditz allerdings haben wir uns ganz toll herausgespielt und darauf gilt es aufzubauen, wenn es im Januar zu den Auswärtspartien nach Groitzsch und Milkau geht. Holen wir da noch einmal ordentlich Tabellenpunkte sollten wir aus dem Abstiegsgeschäft in dieser Daison raus sein und das schon nach der Hinserie, blickt der Routinier voraus.
Eine neue Stärke der Mannschaft ist mittlerweile der relativ große Spielerkader, wo eben auch ein oder zwei Ausfälle kompensiert werden können. So zum Beispiel in Chemnitz, als Haußmann selbst krankheitsbedingt fast durchgängig passen musste aber eben der Sohnemann Markus seinen Zuspielposten übernahm und dies durchaus überzeugend. Der einstige "Haudrauf" der Zschopautaler selbst kann dem Team im Angriff nicht mehr viel helfen. Aufgrund einer chronischen Verletzung sind für ihn Grenzen gesetzt aber da sind eben mit Eric Breitfeld und Felix Walther zwei Zweimeterhühnen auf den Außenpositionen unterwegs, die das kompensieren und auch auf der ungeliebten Mittelposition hat der erfahrene Enrico Butter mit Jeremy Neubert und Benny Arndt mittlerweile prima Unterstützung bekommen. Und so greift zur Zeit ein Rädchen ins andere resümiert Haußmann zum Jahreswechsel und da können wir auch die wahrscheinlich saisonübergreifende Verletztung des erfahrenen Jan Grunert wegstecken und trotzdem optimistisch ins Jahr 2026 schauen, wohlwissend das eine Schwalbe noch keinen Sommer macht und es auch ganz schnell mal wieder andere Zeiten geben kann.
Doch der Coach hatte vor der Saison schon schmunzelnd angekündigt, die Gallier in Persona der Hennersdorfer ziehen aus um Rom zu erobern - zur Zeit stehen sie kurz vor den Stadttoren.
Die Jungs vom Hennersdorfer Sportverein schweben nach sieben absolvierten Punktspielen in der Volleyball-Sachsenklasse quasi ein bisschen auf Wolke sieben. Denn nach den beiden Auswärtssiegen in den letzten beiden Spielen machte das Team auch in den Heimspielen zum Jahresabschluss fette Beute und baute die kleine Siegesserie mit zwei glatten Dreisatzsiegen weiter aus, stockt sein Punktekonto auf 13 Tabellenpunkte auf und rückt kurz vor Weihnachten auf den vierten Tabellenplatz in Sachsens zweithöchster Liga vor.
Im ersten Spiel des Nachmittags behielten die Zschopautaler im Mittelsachsenderby gegen den SV Union Milkau mit 3:0 (25:17; 25:18; 26:24) die Oberhand. Dabei setzten sich die Hennersdorfer nach ausgeglichenen Satzanfängen jeweils zur Mitte der Durchgänge teilweise deutlich ab und hatten lediglich im dritten Satz zum Schluss Probleme den Sack zuzumachen. Wir haben es im Derby nicht geschafft unsere Schnellangriffe über die Netzmitte ins Laufen zu bekommen aber dafür liefen unsere Außenangreifer Felix Walther und Eric Breitfeld zu Höchstform auf, konstatierte ein trotzdem rundherum zufriedener Spielertrainer Udo Haußmann nach dem Match, indem Jeremy Neubert mit einem nicht gerade volleyballtechnischen Leckerbissen den aber eben erfolgreichen Schlusspunkt setzte.
Auch das zweite Nachmittagsspiel verlief nach dem gleichen Strickmuster. Gegen den VV DJK Colditz gab es nach reichlich einer Stunde Spieldauer ein glattes 3:0 (25:17; 25:17; 25:23) für unseren Regionalvertreter. Dabei begannen die Gäste gut und lautstark, doch das änderte sich von Minute zu Minute und der HSV übernahm akustisch und ergebnistechnisch das Zepter. Unser Publikum hat uns in dieser Partie richtig geil gepuscht und wir haben das auf die Platte übertragen und uns teilweise in einen kleinen Rausch gespielt, so Haußmann am Ende der Partie. Auch hier hielten die Colditzer zu Beginn sehr ordentlich gegen aber mit zunehmender Dauer setzten sich die Jungs vom Zschopautal immer weiter ab, was in den beiden Auftaktsätzen in 25:17 Satzerfolgen mündete.
Der dritte Durchgang hingegen verlief völlig ausgeglichen. Die Gäste wollten hier auf keinen Fall mit 0:3 vom Feld gehen und hielten mit allem was sie hatten dagegen, doch die Hennersdorfer ließen sich nicht beeindrucken, hatten immer wieder eine Antwort parat und nutzten ihren ersten Matchbal zum vielumjubelten 25:23 ! Ja - ist denn heut schon Weihnachten - mit diesen Gedanken verabschiedeten sich HSV Männer aus dem Sportjahr 2025 und wünschen allen Sponsoren, Fans und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und ein guten Rutsch ins Jahr 2026!
Die Volleyballer vom Hennersdorfer SV beschließen das Kalenderjahr 2025 in der Sachsenklasse noch einmal mit zwei Heimspielen.
Am Sonnabend gastieren ab 14.00 Uhr der SV Union Milkau zum Mittelsachsenderby und der VV DJK Colditz in der Turnhalle der OS Eppendorf.
Für die Hennersdorfer gab es nach drei Auftaktniederlagen in den letzten beiden Auswärtspartien jeweils einen Dreier bei den Sachsenligaabsteigern Groitzsch und Chemnitz-Harthau. Dort gilt es anzusetzen gibt HSV Spielertrainer Udo Haußmann die Marschroute vor.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams aus Mittelsachsen gab es vor dreieinhalb Jahren beim 3:2 Auswärtserfolg des HSV in Milkau. Ein ähnliches Ergebnis würde ich sofort unterschreiben blickt Haußmann schmunzelnd voraus.
Die Klingen dagegen noch nicht miteinander gekreuzt haben die Hennersdorfer mit den Colditzern. Beide Teams kennen sich überhaupt nicht und man darf gespannt sein auf den Ausgang der letzten Punktspiele des HSV 2025.
Zwei Wochen nachdem die Hennersdorfer Volleyballmänner in Groitzsch den ersten Saisonsieg verbuchen konnten, gewann das Team auch beim zweiten Sachsenligaabsteiger SV Chemnitz Harthau mit 3:1 (21:25; 25:17; 25:21; 25:17) und hat nun immerhin schon 7 Punkte auf dem Tabellenkonto der Sachsenklsse-West zu stehen.
HSV Spielertrainer Udo Haußmann, der selbst nur wenige Matchminuten auf dem Konto hatte sprach am Ende von einem sicherlich nicht unverdienten Erfolg, aber wir hatten auch das entsprechende Matchglück, denn das nach dem desaströsen Saisonauftakt personell gewaltig umgekrempelte Harthauer Team hatte bereits im ersten Spiel des Tages einige Körner gelassen und wurde gegen die Zschopautaler mit zunehmender Spieldauer immer mehr Probleme.
Beide Teams begannen die Partie auf Augenhöhe, Harthau mit viel neuem Personal und beim HSV begann Sohnemann Markus Haußmann für den gesundheitlich angeschlagenen Papa auf der Zuspielposition. Bis zum 18:18 hielt der Gleichschritt, doch die folgende Schwächphase des Regionalvertreters nutzten die Gastgeber zum vorentscheidenten 23:18 Vorsprung, den sie dann auch mit 25:21 ins Ziel brachten.
Im zweiten Durchgang blieben die Hennersdorfer konstanter und konzentrierter in ihren Aktionen und bekamen die Angelegenheit immer besser in den Griff, dank auch einer immer besseren Blockarbeit, an der jetzt auch Harthaus neuer Diagonalangreifer Henry Szilasi sich oftmals die Zähne ausbiss, während Hennersdorfs "Haudrauf" Eric Breitfeld Punkt für Punkt auf das HSV Konto schmetterte. Das klare 25:17 am Ende bedeutete die Wende in diesem Match.
Die Gastgeber stemmten sich im dritten Satz zwar noch einmal gegen den drohenden "0-Punkte" Heimspieltag aber die Jungs vom Zschopauufer blieben das tonangebende Team in der Halle. Immer wieder suchte der "Neuling" auf der Zuspielposition Markus Haußmann jetzt auch seine Mittelangreifer und da hatten die Chemnitzer meist das Nachsehen. Nach dem 25:21 Satzerfolg für den HSV hielt die Kraft der Gastgeber im vierten Durchgang nur noch bis zum 11:15, ehe daraus ein 11:23 aus ihrer Sicht wurde und die Hennersdorfer kurz darauf den zweiten Saisonsieg bejubeln durften.